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Reaktionen von Thomas Vanek auf seinen Wechsel

Der Österreicher äußert sich über seinen Trade von Detroit nach Florida

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

Thomas Vanek wird zukünftig für die Florida Panthers auf Torjagd gehen. Er wurde am Mittwoch von den Detroit Red Wings, die Gefahr laufen erstmalig seit vielen Jahren die Playoffs zu verpassen, abgegeben.

Damit bewahrheiteten sich die Gerüchte, die schon seit Anfang des Jahres kursierten. Schließlich konnte der gebürtige Wiener in dieser Saison in 48 Spielen immerhin 38 Punkte (15 Tore, 23 Assists) verbuchen und sein im vergangenen Sommer geschlossener Ein-Jahres-Vertrag läuft aus.

"Ich habe nicht die Stunden heruntergezählt, aber ich habe schon auf einen Anruf gewartet, um zu sehen, ob ich hier in Detroit bleiben werde oder weiterziehen muss und ich ziehe weiter", sagte Vanek in einer ersten Stellungnahme beim Sender Sportsnet.

Vanek weiß genau, dass es die letzten Jahre vor Detroit nicht optimal für ihn liefen und freute sich, die Chance von den Red Wings erhalten zu haben. "Ich denke, nachdem ich Minnesota verlassen habe, habe ich mit einigen Teams gesprochen und ich wollte wohin gehen, wo das Team mein Spiel genauso sieht, wie ich es sehe."

Video: DET@PIT: Vanek läuft in den Slot und zieht ab

"Natürlich weiß ich, dass ich nicht der schnellste Spieler bin, aber ich kann das Spiel wirklich gut lesen und die Spieler um mich herum besser machen. Ich habe gut hinein gepasst und ich habe meine Zeit dort richtig genossen. Ich bin erfreut nach Florida zu gehen und den Jungs dort zu helfen vorwärts zu kommen."

Bereits der fünfte Wechsel in der NHL ist es für Vanek, der unter anderem an der Trading Deadline 2014 von den New York Islanders zu den Montreal Canadiens abgegeben wurde. "Das Besondere an den Wechseln ist, dass Eishockey so ein großartiges Spiel ist. Wo du auch hingehst, die Jungs sind gleich. Sie sind alles gute Leute und heißen dich willkommen und lassen dich schnell akklimatisieren. Ich bin sicher, dass hier das Gleiche sein wird."

Natürlich durfte die Frage über das zukünftige Zusammenspiel mit dem 45-jährigen Jaromir Jagr nicht fehlen. "Ich bin ihm flüchtig begegnet. Er und Mario [Lemieux] waren meine Idole, als ich aufwuchs. Von daher mit ihm in einer Mannschaft zu sein, wird großartig für mich. Ich war als kleines Kind in Österreich ein [Pittsburgh] Penguins Fan, von daher habe ich diese Jungs intensiv verfolgt. Mit ihm im selben Team zu sein, wird sehr viel Spaß machen."

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