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Die Preisträger der Saison 2018/19 wurden gefeiert

Eine Übersicht aller Gewinner bei den NHL Awards 2019 in Las Vegas, darunter der MVP des Jahres

von Stefan Herget @NHLde / Chefautor NHL.com/de

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag traf sich im Mandalay Bay Events Center von Las Vegas bei der NHL Award-Verleihung 2019 die Creme de la Creme des nordamerikanischen Eishockeysports, um die besten Kufencracks des Jahres zu ehren. Insgesamt 16 Trophäen wurden in einem feierlichen Rahmen von der NHL an die Protagonisten vergeben. Drei Gewinner standen aufgrund ihrer erbrachten Leistungen in der abgelaufenen Saison schon vorab fest.

CALDER TROPHY

Elias Pettersson von den Vancouver Canucks durfte sich über den Gewinn der Calder Trophy als Top-Rookie der NHL freuen.

Der 20-jährige Center Pettersson beendete seine erste NHL-Saison bei den Canucks mit 66 Punkten (28 Tore, 38 Assists) aus 71 Spielen. Er überholte damit Pavel Bure (1991/92) und Ivan Hlinka (1981/82), die jeweils 60 Zähler ansammeln konnten. Er ist der erst 31. Spieler in der Ligageschichte, der die Rookies eines Jahrgangs in den Kategorien Tore, Assists und Punkte anführte. Zuletzt gelang dieses Kunststück Artemi Panarin von den Chicago Blackhawks in der Saison 2015/16 (30 Tore, 47 Assists, 77 Punkte aus 80 Spielen). Seine sieben Game-Winning-Goals für Vancouver bedeuteten zudem einen neuen Franchise-Rekord.

Die weiteren Finalisten waren Torhüter Jordan Binnington von den St. Louis Blues und Verteidiger Rasmus Dahlin von den Buffalo Sabres.

ART ROSS TROPHY

Die Trophäe für den besten Scorer der regulären Saison geht an Nikita Kucherov von den Tampa Bay Lightning, der 41 Tore und 87 Vorlagen zu 128 Zählern erzielte und damit so viele wie kein Anderer.

LADY BYNG TROPHY

Aleksander Barkov von den Florida Panthers ist der neu gekürte Lady Byng Trophy Gewinner als Spieler mit dem meisten Sportsgeist und Gentleman-Verhalten.

Barkov, ein 23-jähriger Center, stellte mit 96 Punkten (35 Tore, 61 Assists) einen Panthers-Rekord auf und überholte Pavel Bure (94 in 1999/00). Er führte Florida bei den Mehrfach-Punkte-Spielen (acht) an, belegte in der NHL den zweiten Platz bei den Takeaways (100) und teilt sich den fünften Platz bei den gezogenen 2-Minuten-Strafen (34). Barkov ist neben Olli Jokinen, Teemu Selanne und Jari Kurri der vierte in Finnland geborene Spieler in der Geschichte der NHL mit mindestens 90 Saison-Punkten. Er belegte mit seiner durchschnittlichen Eiszeit (22:21) den vierten Platz unter den Stürmern und er kassierte mit vier kleinen Strafen und acht Strafminuten, zusammen mit Teamkollege Evgenii Dadonov, die zweitwenigsten Strafen unter den Spielern, die 82 Partien bestritten. Barkov war zum dritten Mal in vier Saisons Finalist für die Lady Byng und wurde als der erst zweite Panthers-Spieler nun erstmals mit dem Award ausgezeichnet. Verteidiger Brian Campbell von Florida gewann ihn 2011/12.

St. Louis Blues Center Ryan O'Reilly und Calgary Flames Center Sean Monahan waren die anderen Finalisten.

GENERAL MANAGER OF THE YEAR

Don Sweeney von den Boston Bruins gewann den General Manager des Jahres Award.

Die Bruins erreichten unter Sweeney zum ersten Mal in vier Spielzeiten das Stanley Cup Finale. Nachdem das Team in der ersten Saison unter ihm (2015/16) die KO-Runde verpasst hatte, steigerten sie sich seither von Jahr zu Jahr. Die 107 Punkte der Hauptrunde reichten zuletzt gemeinsam mit dem Calgary Flames zu Platz zwei in der Liga. Die Bruins verpflichteten die Stürmer Marcus Johansson und Charlie Coyle durch Trades vor der NHL Trade Deadline 2019 am 25. Februar. Coyle gelangen in den Playoffs neun Treffer und 16 Punkte in 24 Spielen, Johansson kam auf elf Punkte (4 Tore, 7 Assists) in 22 Spielen. Darunter war auch der Siegtreffer in Spiel 7 gegen die Toronto Maple Leafs in der ersten Playoff-Runde.

Sweeney, der 15 seiner insgesamt 16 Spielzeiten als Spieler in der NHL für die Bruins aktiv war, wurde nach neun Jahren in der Verwaltung der Organisation am 20. Mai 2015 zum GM befördert. Bostons 185 Siege unter Sweeney reichen für Rang vier in der NHL in dieser Zeit. Nur die Capitals (208), Tampa Bay Lightning (204) und Penguins (189) haben noch mehr aufzuweisen.

Ebenfalls unter den Nominierten standen Doug Armstrong von den St. Louis Blues und Don Waddell von den Carolina Hurricanes.

KING CLANCY TROPHY

Mit der King Clancy Memorial Trophy werden die Spieler ausgezeichnet, die beste Führungsqualitäten auf und neben dem Eis gepaart mit einem bemerkenswerten humanitären Beitrag geleistet haben. Ausgezeichnet wurde Jason Zucker von den Minnesota Wild.

Zucker und seine Frau Carly begannen eine Kampagne zur Spendensammlung für die "Zucker Family Suite and Broadcast Studio at the University of Minnesota Masonic Children's Hospital" in Minneapolis in 2017. Der Raum erlaubt Kindern und ihren Familien Spiele der Wild in einer Einstellung, die die Erfahrung simuliert, hautnah beim Spiel dabei zu sein, zu erleben. Die Zuckers starteten das Projekt mit einer Spende von US$ 160.000 und warben andere in der Gemeinde, verbunden mit der Zahl 16 -- Jasons Trikotnummer - zu spenden, um die #GIVE16 Kampagne zu fördern, was mehr als US$ 1,2 Millionen in weniger als zwölf Monaten einbrachte. Im August 2018 arbeitete Zucker mit "Da Beauty League" zusammen, um ein Showspiel mit Spielern von "Minnesota Special Hockey", einem modifizierten Eishockeyprogramm in Minnesota für Spieler jeden Alters mit Entwicklungsstörungen, aufzulegen. Der 27-jährige linke Flügelstürmer, der als "Hockey Is For Everyone"-Botschafter für die Wild auftritt, erzielte in dieser Saison 21 Tore und spendete US$ 1.600 für jedes von ihnen. Zucker war auch Finalist für die King Clancy Memorial Trophy in der abgelaufenen Saison.

Oliver Ekman-Larsson von den Arizona Coyotes und Henrik Lundqvist von den New York Rangers waren die weiteren Finalisten.

TED LINDSAY AWARD

Nikita Kucherov von den Tampa Bay Lightning gewann den Ted Lindsay Award, der von der Spielergewerkschaft NHLPA jährlich an den MVP der Saison vergeben wird.

Der Russe Nikita Kucherov kam in allen 82 Hauptrundenspielen für die Tampa Bay Lightning zum Einsatz. Seine Mannschaft konnte 62 dieser 82 Begegnungen siegreich beenden. Der 25-Jährige wurde mit der Art Ross Trophy ausgezeichnet. Nie zuvor hatte ein in Russland geborener NHL-Spieler 128 Saisonpunkte sammeln können. Bisher war Alexander Mogilny mit deren 127 in der Saison 1992/93 der Rekordhalter in dieser Kategorie. Kucherov konnte in 38 Spielen der abgelaufenen Runde mehr als einen Zähler pro Begegnung verbuchen. Seine 87 Assists waren Ligabestwert und zugleich ein neuer persönlicher Rekord. Seine 41 Saisontore führten ihn auf Platz sechs in der Liga. Er gewinnt die Auszeichnung als erster Spieler der Lightning seit Martin St. Louis in der Saison 2003/04.

JAMES NORRIS TROPHY

Mark Giordano von den Calgary Flames wurde mit der Norris Trophy als bester Verteidiger in der NHL ausgezeichnet.

Der 35-jährige Giordano ist damit der vierte Spieler, der im Alter von 35 oder älter, die seit 1954 verliehene Norris Trophy gewinnt. Nicklas Lidström schaffte es vier Mal, Doug Harvey drei Mal und Al MacInnis einmal. Giordano schloss als Zweiter unter den Verteidigern beim Scoring mit 74 Punkten (17 Tore, 57 Assists) zu seiner persönlichen Bestleistung ab und führte alle Spieler mit einer + 39 an. Er führte Calgary bei der durchschnittlichen Eiszeit (24:14) an, kam auf 21 Powerplay-Punkte, sechs Unterzahlpunkte (vier Tore) und war im Plus-Minus ausgeglichen oder positiv in 58 von 78 Spielen in dieser Saison. Giordano, Calgarys Kapitän seit der Saison 2013/14, half den Flames (50-25-7) als Erster in der Western Conference und Zweiter in der NHL mit einer Tordifferenz von + 66 abzuschließen.

Die weiteren Finalisten waren Brent Burns von den San Jose Sharks und Victor Hedman von den Tampa Bay Lightning.

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Auston Matthews (Toronto Maple Leafs)

BILL MASTERTON TROPHY

Robin Lehner von den New York Islanders gewann die Masterton Trophy als Spieler mit der größten Hingabe zum Eishockeysport.

Lehner, ein 27-jähriger Torhüter, der am 3. Juli 2018 als Free Agent bei den Islanders einen Vertrag unterschrieb, holte eine Bilanz von 25-13-5 mit einer Fangquote von 93,0 Prozent und einem Gegentorschnitt von 2,13 pro Spiel in 46 Spielen. Diese Performance erreichte er, obwohl er während dem Trainingscamp Probleme mit einer Abhängigkeit und einer vorher nicht diagnostizierten bipolaren Störung bekannt machte. Er erhielt große Unterstützung von den Islanders, nachdem er seine Probleme ihnen mitteilte und ist dankbar für das positive Umfeld, das die Mannschaft ihm in dieser Saison gegeben hat. Lehner ist nach Stürmer Ed Westfall in 1977 für seine Führungsfähigkeiten und Torhüter Mark Fitzpatrick in 1992 für das Bewältigen des Eosinophiles-Myalgie-Syndroms, der dritte Spieler in der Geschichte der Islanders, der die Masterton gewinnt.

Die weiteren Finalisten waren Nick Foligno von den Columbus Blue Jackets und Joe Thornton von den San Jose Sharks.

FRANK J. SELKE TROPHY

Ryan O'Reilly von den St. Louis Blues gewann die Selke Trophy als defensivstärkster Stürmer in der NHL.

O'Reilly führte die NHL mit 1.086 gewonnenen Bullys an, war Vierter bei den gewonnenen Bullys in Unterzahl (121) und Achter bei den gewonnenen Anspielen in Prozent (56,9 Prozent, mindestens 450 Bullys). Der 28-Jährige führte die Blues bei den Assists (49), bei den Punkten (77) und bei den Punkten pro Spiel (0,94) an und war mit 28 Toren ihr zweitbester Torschütze. Er bekam unter den Stürmern der Blues durchschnittlich die meiste Eiszeit pro Spiel (20:46) und war mit 94 Takeaways Vierter in der NHL. Mit seinem +/-Wert von +22 teilte er sich den siebten Platz unter den NHL-Spielern, die es auf mindestens 75 Saison-Punkte gebracht haben.

Die weiteren Finalisten waren Boston Bruins Center Patrice Bergeron und Vegas Golden Knights Stürmer Mark Stone.

MAURICE "ROCKET" RICHARD TROPHY

Bester Torschütze der regulären Saison und damit Gewinner dieser Trophäe zum insgesamt achten Mal in seiner Karriere und sechsten Mal in den letzten sieben Jahren wurde Alex Ovechkin von den Washington Capitals mit 51 erzielten Treffern.

JACK ADAMS AWARD

Der Jack Adams Award für den besten Trainer in der NHL ging an Barry Trotz von den New York Islanders.

Trotz trainierte die Islanders zu einer der besten Kehrtwenden innerhalb eines Jahres, nachdem er die Washington Capitals zu ihrer ersten Stanley Cup Meisterschaft in der Saison 2017/18 geführt hatte. New York (48-27-7) schloss als Fünfter der Liga mit 103 Punkten ab, einer Steigerung von 23 Punkten im Vergleich zu 2017/18 und ihrer besten Ausbeute seit 104 Punkten in der Saison 1983/84. Die Islanders qualifizierten sich zum ersten Mal seit 2016 wieder für die Stanley Cup Playoffs, insbesondere durch die Stärke ihrer Verteidigung und der Torhüter Robin Lehner und Thomas Greiss, die zusammen mit elf Shutouts einen neuen Islanders-Rekord aufstellten. New York ließ mit 191 Gegentoren die wenigsten der Liga zu, nachdem sie in 2017/18 mit 293 die meisten kassiert hatten. Sie wurden zum sechsten Team in der NHL-Geschichte die mindestens 100 weniger Gegentore als in der Vorsaison zuließen und das zweite (nach den Ottawa Senators 1918/19), das die wenigsten Gegentore in einer Saison, nach den meisten Gegentoren im Jahr zuvor, zuließ. Trotz, der den Jack Adams Award in 2015/16 in seiner zweiten von vier Spielzeiten bei den Capitals gewann, hatte nicht den Luxus eines 30-Tore-Schützen im Islanders-Kader; Stürmer Anders Lee führte New York mit 28 an. Das Erreichte schaffte er, trotz der Tatsache, dass die Islanders am 1. Juli 2018 Center und Kapitän John Tavares als Free Agent an die Toronto Maple Leafs mit einem Vertrag über sieben Jahre Laufzeit verloren hatten.

Die weiteren Finalisten waren Jon Cooper von den Tampa Bay Lightning und Craig Berube von den St. Louis Blues.

VEZINA TROPHY

Andrei Vasilevskiy von den Tampa Bay Lightning gewann die Vezina Trophy als bester Torwart der regulären Saison.

Vasilevskiy verhalf den Lightning, einen NHL-Rekord bei den Saisonsiegen (62) einzustellen und zum Gewinn der Presidents' Trophy mit 128 Punkten. Er gewann mit 39 Siegen die meisten Spiele und teilte sich mit Lehner den vierten Platz bei den Shutouts (sechs). Sein Gegentrefferschnitt betrug 2,40 und seine Fangquote 92,5 Prozent in 53 Partien. Vasilevskiy kam auf eine Bilanz von 30-7-3 nachdem er am 13. Dezember von seiner Fußverletzung zurückkehrt war. Vom 9. Februar bis zum 5. März gewann er zehn Spiele in Folge. Er wäre der erste Lightning-Goalie, der die Vezina gewinnt, nachdem er in der vergangenen Saison bei der Abstimmung Dritter geworden war.

Ebenfalls nominiert waren Ben Bishop von den Dallas Stars und Robin Lehner von den New York Islanders.

WILLIAM M. JENNINGS TROPHY

Erstmals seit dem Gewinn der Vezina Trophy für den besten Torhüter durch Olaf Kölzig im Jahr 1998 gewinnt mit Thomas Greiss wieder ein Deutscher eine NHL-Trophäe. Zusammen mit Robin Lehner kassierte er für die New York Islanders die wenigsten Gegentore in dieser Saison (196) und erhält deswegen diese Auszeichnung.

MARK MESSIER NHL LEADERSHIP AWARD

Wayne Simmonds von den Nashville Predators wurde mit dem Mark Messier Leadership Award ausgezeichnet, der an jenen Spieler verliehen wird, der sich durch großartige Führungsqualitäten in seiner Mannschaft sowie auf und neben dem Eis ausgezeichnet hat.
 
Simmonds erreichte den Meilenstein von 800 Spielen während der Saison, in der er für die Predators und Philadelphia Flyers (17-13-30 in 79 Spielen) auflief. Während er die Saison in Nashville beendete, fand der Großteil von Simmonds Aktivitäten abseits des Eises in Philadelphia statt. Der 30-jährige Stürmer war im sechsten Jahr in Folge Vorstandsmitglied der Ed Snider Youth Hockey Foundation (ESYHF), besuchte regionale Eissporthallen und Schulkinder. Zum vierten Mal in Folge war er Ehrenvorsitzender des jährlichen Golfturniers der Stiftung mit der größten Spendenaktion. Simmonds arbeitete auch mit dem Planungskomitee zusammen, um das Willie O'Ree Skills Weekend auszurichten und schrieb Willkommensschreiben an jeden Teilnehmer. Zusätzlich zu seinen Bemühungen bei der ESYHF setzte Simmonds sein Engagement für die "Wayne's Road Hockey Warriors" Ballhockey-Benefizveranstaltung in seiner Heimatstadt Scarborough, Ontario fort und spendete im Rahmen seines "Wayne's Warriors"-Programms eine Flyers-Suite für Personal des Militärs.
 
Die weiteren Finalisten waren Verteidiger Mark Giordano von den Calgary Flames und Rechtsaußen Justin Williams von den Carolina Hurricanes.

WILLIE O'REE COMMUNITY HERO AWARD

Der Awards wird an die Person verliehen, die Eishockey am besten als Plattform nutzt, um Menschen beim Aufbau von Charakter und der Entwicklung wichtiger Lebensfertigkeiten, um für ein positiveres Familienerlebnis behilflich zu sein. Gewinner ist Rico Phillips aus Flint, Michigan, Gründer des Flint Inner-City Youth Hockey Program.
 
Die weiteren Finalisten waren Anthony Benavides aus Detroit, Michigan, Direktor des Clark Park Recreation Center und Tammi Lynch aus Ellicott City, Maryland, Gründer von Players Against Hate.

HART TROPHY

Nikita Kucherov von den Tampa Bay Lightning gewann die Hart Trophy als MVP der NHL.

Kucherov hat sich in dieser Saison bereits die Art Ross Trophy für den punktbesten Spieler der Hauptrunde gesichert. Er kam auf 41 Tore und 87 Vorlagen, was sich auf stolze 128 Zähler summierte. Er ist damit der erfolgreichste russische Scorer innerhalb einer regulären Saison. Der 25 Jahre alte Angreifer stellte zudem neue teaminterne Saisonbestmarken an Toren und Assists in einer Spielzeit auf. Mit seinem herausragenden Scoring trug Kucherov wesentlich dazu bei, dass die Lightning mit 62 Siegen den seit 1995/96 bestehenden Rekord der Detroit Red Wings an Erfolgen in einer Saison einstellten. Kucherov bestritt alle 82 Begegnungen der Hauptrunde und punktete in 62 Partien, in 38 davon mehrfach. Tampa Bays Matchbilanz lautete 54-5-3, wenn Kucherov als Scorer auf dem Spielberichtsbogen auftauchte, und 8-11-1, wenn er leer ausging. Er ist der zweite Spieler der Lightning seit Angreifer Martin St. Louis im Jahr 2003/04, der die Hart Trophy gewinnen konnte.

Zur Auswahl standen auch Sidney Crosby (Pittsburgh Penguins) und Connor McDavid (Edmonton Oilers).

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