Die Montreal Canadiens marschieren von Sieg zu Sieg und waren am Mittwochabend im Bell Centre auch von den Calgary Flames nicht zu stoppen. Nach dem 4:1-Heimsieg punktete Montreal in neun seiner letzten zehn Spiele (7-1-2) und klettert in der Atlantic Division auf Rang zwei.
Zusammenspiel heißt Skating
Noch Mitte November waren die Canadiens nur Mittelmaß: Montreal hatte fünf Spiele in Folge verloren, war nur Sechster von acht Teams in der Atlantic Division sowie 13. in der Eastern Conference. Seit dem 21. November aber starteten die Canadiens einen Lauf. Nur die Colorado Avalanche (17-3-2; 36 Punkte) und Minnesota Wild (15-4-4; 34 Punkte) sammelten seitdem mehr Zähler als Montreal (14-6-3; 31 Punkte).
„Ich habe das Gefühl, dass wir eine widerstandsfähige Mannschaft sind“, sagte Trainer Martin St. Louis. „Ich habe erst heute Morgen gesagt, dass ein wenig von unserem Defensivspiel abgekommen sind, aber mit unserer großartigen Widerstandsfähigkeit kommen wir in Spielen zurück und können uns durchsetzen. Es geht darum, den Kurs zu halten und die Geduld nicht zu verlieren. Das ist ein Reifeprozess.“
Gegen Calgary wurde insbesondere ein klaffender Unterschied in Sachen Schnelligkeit und Spielstärke sichtbar. Spieler wie Flügelflitzer Cole Caufield (1-1-2) oder Offensivverteidiger Lane Hutson (1-0-1) vereinten Explosivität, Spielwitz, Passstärke und Torriecher wie kaum ein anderer im Canadiens-Kader.
„Wir sind gut organisiert. Es ist schwer für einen gegnerischen Spieler, uns zu checken. Wir waren schnell und haben gut zusammengespielt. Wir waren überall auf dem Eis so gut ausbalanciert, dass wir uns leichtgetan haben. Wir haben eine starke Teamleistung gezeigt“, erklärte St. Louis. „Alles fängt damit an, gut zusammenzuspielen. Zusammenspiel heißt für mich, dahin zu skaten, wo du sein musst und nicht in dem Tempo zu skaten, das du möchtest, sondern das wir brauchen.“




















