Für Blashill ist gutes Torhüterspiel in der NHL die zwingende Voraussetzung für Erfolge. "In dieser Liga braucht man eine sehr gute Leistung des Schlussmanns, wenn man gewinnen will. Man muss auf die richtige Art und Weise spielen und das haben wir gegen die Panthers getan."
Auch in den Partien zuvor war Greiss mit seinen Auftritten weitgehend zufrieden. Bereits nach seinem Debüt im Dress der Red Wings, am 14. Januar gegen die Carolina Hurricanes, hatte er betont, dass er gerne viele Schüsse auf sein Tor bekomme. Das helfe ihm dabei, in einem Spiel konzentriert zu bleiben.
Die Startschwierigkeiten sagte Greiss schon im Trainingscamp indirekt voraus, als er erklärte, dass es ihm nach der Pause noch schwerfalle, mit dem Verkehr vor dem Tor umzugehen. Ebenso dauere die Anpassung an eine neue Mannschaft. "Das braucht einfach seine Zeit. Die Systeme sind anders, die Kommandos und der Spielstil ebenfalls", gab er einen Einblick in die Einflussfaktoren für Torhüter.
Keine Unruhe nach Niederlagen
Selbst nach seiner neunten Niederlage in der Saison, dem 1:3 am Freitag gegen die Tampa Bay Lightning, blieb Greiss gelassen. "Nein, ich habe kein ungutes Gefühl", erklärte er nach der Begegnung. "Wir haben ein wirklich gutes Spiel, besaßen aber einfach kein Glück. Insgesamt geht der Trend bei uns aber in die richtige Richtung." Auch in dieser Partie hatte Greiss noch Schwierigkeiten mit dem Verkehr vor dem Tor. Beim ersten Treffer der Lightning war ihm die Sicht verdeckt und beim zweiten Gegentor verlor er nach eigenen Angaben den Puck aus den Augen.
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"So etwas muss man einfach wegstecken", beschrieb er seinen Umgang mit solchen Widrigkeiten und Niederlagen. "Am nächsten Tag ein gutes Training und sich gut vorbereiten und im Spiel wieder alles geben, das ist das ganze Geheimnis." Gegen die Panthers zeigte Greiss, dass er mit seiner entspannten Einstellung richtig liegt.