Viele Baustellen
Ein Selbstläufer aber wird das nicht, denn die Lightning hatten nicht nur im Aufbau große Probleme, sondern auch bei der Chancenerarbeitung und bei den Special Teams: In den 60 Minuten in Spiel 2 verbuchte Tampa Bay gerade einmal 16 Torschüsse. Das Powerplay blieb zum zehnten Mal in Folge ohne Torerfolg (0/3 in Spiel 2), kassierte nun sogar einen Shorthander, und auch das Penalty Killing präsentierte sich anfällig (2/4).
"Sie hatten einen Spielplan und haben sich daran gehalten, das haben wir nicht geschafft. Ihr habt alle gesehen, was heute passiert ist und das ist nicht akzeptabel. Insbesondere zu diesem Zeitpunkt der Saison. Wir müssen uns das jetzt anschauen und begreifen, was schiefgelaufen ist", fand Stamkos deutliche Worte. "Wir haben genug Erfahrung, um zu wissen, dass ein Sieg ein Sieg und eine Niederlage eine Niederlage ist. Es waren heute so viele Dinge dabei, die untypisch für unser Spiel sind. Man muss den Gegner loben und den Hut davor ziehen, wie sie heute gespielt haben. Gleichzeitig ist es nur eine feine Grenze zwischen Respekt und zu viel Respekt vor deinem Gegner zu haben. Wir müssen als Team begreifen, dass wir nicht ohne Grund hier sind und zu unserem Spiel zurückfinden müssen."
Auch Cooper hat erkannt, dass seine Mannschaft "in allen drei Zonen besser spielen" muss, denn "genau das gelingt uns im Moment nicht." Sein Fazit lautete: "Jetzt sind wir in einer Art Loch und müssen zu unserem Spiel zurückfinden. Es gibt vieles, was wir verbessern können. Wir müssen dieses Spiel vergessen und bereiten uns jetzt für das nächste vor."