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Penguins glüklich über tiefen Kader

Einsatz von Hornqvist, Rust und Schultz in Spiel 3 fraglich; Streit und Kühnhackl stehen bereit

von Marc Rösch / NHL.com/de Autor

PITTSBURGH -- Verletzungssorgen plagen die Pittsburgh Penguins. Mit den Stürmern Patric Hornqvist und Bryan Rust sowie Verteidiger Justin Schulz verletzten sich beim 1-0 Sieg in Spiel 2 des Eastern Conference Finales gegen die Ottawa Senators gleich drei Stammkräfte.

Ein Einsatz am Mittwoch in Spiel 3 steht für alle drei auf der Kippe.

"Hornqvist und Schulz sind wegen einer Verletzung am oberen Körperbereich Day to Day", erklärte Coach Mike Sullivan am Montag. "Bei Rusty ist es das gleiche. Er ist wegen einer Upper Body Verletzung Day to Day. Er wird weiterhin beobachtet."

Drei weitere Namen auf seiner Verletzungsliste kann Sullivan überhaupt nicht brauchen.

Vor allem in der Defensive wird die Luft dünn. Mit Kris Letang (Operation am Nacken) und Trevor Daly (Lower Body) fehlen ihm sowieso schon zwei Topverteidiger.

"Trevor macht Fortschritte. Ich denke, der nächste Schritt wird sein, dass er wieder ins Teamtraining einsteigt. Das ist dann ein Gradmesser dafür, dass er ganz nah dran ist. Er skatet bereits für sich alleine und macht Fortschritte. Das stimmt uns positiv."

Dennoch werden ihm in Spiel 3 am Mittwoch im Canadian Tire Center zu Ottawa wohl drei seiner besten Defensivspieler fehlen, doch Sullivan ist davon überzeugt, dass sein Team auch das wegstecken kann.

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"Ich glaube, wir haben ein gutes Team und wir haben einen tiefen Kader", erklärte er. "Wir haben genau das, was es braucht um zu gewinnen, ganz egal wer von unseren Jungs im Lineup steht. Alle Jungs, die wir in unseren Kader genommen haben, können uns in jeder einzelnen Nacht helfen und haben uns bereits das ganze Jahr zum Erfolg geführt. Wir glauben, dass wir das auch weiterhin können. Wir haben verlässliche Jungs."

Einer dieser verlässlichen Jungs aus den Tiefen des Kaders ist Mark Streit. Wenn Schultz ausfallen sollte, könnte Mark Streit dessen Position einnehmen und auch in einer der Powerplayformationen spielen. Das letzte Mal spielte Streit am 9. April im Hauptrundenfinale der Penguins. In bislang allen 14 Stanley Cup Playoff Spielen war er gescratched.

"Wir haben sehr viele verlässliche Jungs. Wir sind glücklich darüber, dass wir so einen tiefen Kader haben", erzählte Sullivan. "Mark ist ein unglaublich erfahrener Spieler. Er ist ein sehr cleverer Spieler. Ich denke, er könnte uns im Powerplay helfen.

Vor allem Streits Spielfreude könnte ihm nun einen Platz im Aufgebot verschaffen.

"Er kann uns beim Spielaufbau helfen", schwärmte Headcoach Sullivan. "Er kann die Scheibe sehr gut bewegen. Er hat sehr gute Puckskills. Das ist einer der Hauptgründe dafür, dass wir ihn akquiriert haben. Er hat uns schon in vielen Spielen zum Sieg verholfen. Deshalb werden wir auf Mark setzen. Wir wissen, dass er uns helfen kann, Spiele zu gewinnen."

Auch Center Evgeni Malkin, der mit aktuell 20 Punkten (6 Tore, 14 Assists) die Scorerwertung der Stanley Cup Playoffs anführt, ist davon überzeugt, dass Streit die entstandene Lücke im Powerplay perfekt ausfüllen kann.

"Ich denke, Streit wird zurückkommen" sagte Malkin. "Er ist ein richtig guter Überzahlspieler. Er spielt viel. Ich weiß, dass er in Philly in der Top-Überzahlformation gespielt hat. Er ist gut. Er kontrolliert den Puck. Er ist ein guter Junge, der schießen und Tore vorbereiten kann. Ich denke, er wird uns sehr helfen, wenn er morgen spielt. Ich denke, er weiß wie man spielt."

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Auch Tom Kühnhackl weiß, wie man spielt.

Wenn Rust ausfallen sollte, könnte der Landshuter wieder seinen angestammten Platz in der vierten Sturmreihe der Penguins einnehmen. In den letzten drei Spielen war er auf die Tribüne verbannt, doch am Mittwoch könnte er Pittsburgh zum zweiten Sieg in der best-of-7 Serie gegen die Senators verhelfen.

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