Nach drei Monaten Pause ist es endlich wieder so weit: In Nordamerika schnüren die besten Eishockeyspieler der Welt wieder die Schlittschuhe und gehen auf dem Eis in die letzte heiße Phase der Vorbereitung, ehe am 7. Oktober die reguläre Saison beginnt. In den fast drei Wochen bis zu diesem Termin bestreiten die 32 Teams der NHL noch einige Vorbereitungsspiele. Den Startschuss gaben am Samstag die St. Louis Blues und die Dallas Stars.
Vorbereitung mit hoher Intensität
Wer einen gemächlichen Start in die Preseason erwartete, hatte die Rechnung ohne die hoffnungsvollen Kandidaten auf einen Platz im Kader der Stars und Blues gemacht. Mit einem 2:1-Sieg für Dallas gab es zwar kein Offensivfeuerwerk zu sehen, mangelnden Einsatz konnte man den beiden Mannschaften aber kaum vorwerfen. 54 Checks (Blues: 28, Stars: 26) und 29 geblockte Schüsse (Blues: 18, Stars: 11) standen am Ende in der Statistik. Dallas hatte zu Hause mit 34:15 Torschüssen deutlich mehr vom Spiel, musste aber trotzdem warten, bis Sam Steel die Erlösung im Penaltyschießen brachte.
Beide Teams traten mit nur wenigen Stammkräften an und nutzten die Partie hauptsächlich, um ihre jungen Talente zu testen. Dass das Spiel nicht eindeutiger für die Stars ausfiel, lag unter anderem daran, dass die Blues Jordan Binnington, ihre Nummer eins im Tor, einsetzten.
Bereits im ersten Drittel, als die Schussstatistik noch ausgeglichen war, präsentierte Binnington sich in vielversprechender Form und hielt seinen Kasten sauber. In der 13. Minute liefen die Stars-Stürmer Mavrik Bourque und Steel gemeinsam einen Angriff auf das Blues-Tor. Bourque legte im letzten Moment von der linken Seite quer zu Steel ab, doch Binnington streckte sich schnell durch seinen Torraum und stoppte den Direktschuss.



















