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Die Carolina Hurricanes entschieden zum Auftakt der Stanley Cup Playoffs 2026 Spiel 1 ihrer Serie der ersten Runde in der Eastern Conference gegen die Ottawa Senators mit 2:0 für sich. Torwart Frederik Andersen durfte mit 22 Saves einen Shutout feiern. Die Minnesota Wild setzten in Spiel 1 ihrer Serie gegen die Dallas Stars mit einem 6:1 ein deutliches Ausrufezeichen. 

Die Spiele vom Samstag in Kürze:

Carolina Hurricanes – Ottawa Senators 2:0
(Serie 1:0)

Die Hurricanes blieben ihrem üblichen Stil treu und spielten zu Hause im Lenovo Center routiniert ihre Stärken aus. Viel Puckbesitz und ein Übergewicht an Torschüssen führten zum Sieg. Das Spiel hatte mit 57:39 Checks für die Hurricanes eine gesunde Playoff-Härte, während Carolina die Partie mit 29:22 Torschüssen dominierte.

Im ersten Drittel hielten Tim Stützle und die Senators gut dagegen und hielten den Spielverlauf und das Ergebnis noch ausgeglichen. Im zweiten Drittel übernahmen die Hurricanes aber mehr das Ruder und schnell auch die Führung. Nach starker Vorarbeit von Taylor Hall und Jackson Blake feuerte Logan Stankoven einen abgefälschten Schuss Richtung Tor, der Schlussmann Linus Ullmark durch die Schoner rutschte (23.).

OTT@CAR, Sp 1: Stankoven erzielt das erste Tor der Stanley Cup Playoffs 2026

Im Schlussabschnitt erhöhte Hall dann auf Vorlage von Stankoven und Blake auf 2:0. Ullmark konnte einen Schuss nicht festhalten, der Puck landete hinter ihm im Torraum und Hall fälschte die Scheibe über die Linie ab (48.). Die Senators gaben alles, um doch noch zum Ausgleich zu kommen, Carolina verteidigte aber diszipliniert und Andersen hielt seinen Kasten sauber.

Das zweite Spiel der Serie wird am Dienstag in Carolina stattfinden.

Dallas Stars – Minnesota Wild 1:6
(Serie 0:1)

Die Minnesota Wild fuhren in Spiel 1 ihrer Serie der ersten Runde in der Western Conference einen 6:1-Auswärtssieg gegen die Dallas Stars ein. Für Minnesota machte Rookie-Torwart Jesper Wallstedt im American Airlines Center mit 27 Saves eine gute Figur, während die ersten beiden Reihen und das Powerplay in der Offensive dominierten. Stars-Torwart Jake Oettinger kam auf 23 Saves.

Minnesota und Dallas waren in der regulären Saison zwei der besten Powerplay-Teams der NHL. Das war bereits bei Minnesotas erster Überzahl zu sehen. Mats Zuccarello und Matt Boldy bedienten den komplett frei stehenden Joel Erikson Ek vor dem Tor mit einer schönen Kombination. Der Schwede brachte die Wild in der sechsten Minute per Direktschuss in Führung.

Im zweiten Drittel stürmten die Wild dann zu einer 4:0-Führung. Kaprizov leitete die starke Phase 56 Sekunden nach der Drittelpause mit einem schönen Schuss unter Latte ein. Dreieinhalb Minuten später fälschte Ryan Hartman einen Schuss von Brock Faber zum 3:0 ab (24.). In der 27. Minute legte Matt Boldy aus spitzem Winkel das 4:0 nach. Während Minnesotas Danila Yurov auf der Strafbank saß, gab Jason Robertson den Stars aber mit einem Rückhandschuss zum 1:4 Hoffnung (36.).

Wild at Stars | Recap

Im Schlussabschnitt mühte sich Dallas ab, biss sich aber an Wallstedt und Minnesotas Abwehr die Zähne aus. Stattdessen erzielte Erikson Ek sein zweites Powerplaytor des Spiels, als er den Puck in der 49. Minute von Kaprizov vor das Tor serviert bekam. Boldy machte in der 57. Minute per Empty-Netter das halbe Dutzend voll.

Die weiteren Spiele des Tages:

Pittsburgh Penguins – Philadelphia Flyers: 8 p.m. ET/So. 2 Uhr MESZ

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