Für die Edmonton Oilers startet die Erste Runde der Stanley Cup Playoffs 2026 am Montag (10 p.m. ET; Dienstag, 4 Uhr MESZ) mit einem Heimspiel im Rogers Place gegen die Anaheim Ducks. Ein gut gehütetes Geheimnis bleibt, ob Leon Draisaitl bis dahin fit werden wird. Der 30-jährige Kölner macht im Training einen guten Eindruck und schürt Hoffnungen bei seinem Trainer und Kapitän.
„Er sieht toll aus. Richtig, richtig stark“, geriet Oilers-Superstar Connor McDavid regelrecht ins Schwärmen. „Es ist eine Zeit in der Saison, in der Gesundheit und Verletzungen eine große Rolle spielen. Unser Stab macht einen überragenden Job, uns Spieler einsatzfähig zu bekommen. Es ist aber auch ein großes Lob an Leon, der unbedingt dabei sein und der Unterschiedsspieler sein will - und das wird er auch. Er sieht großartig aus.“
Dass die Serie zwischen Edmonton und Anaheim die am spätesten startende Serie in der Ersten Runde ist, spielt den Oilers freilich in die Karten. Trotzdem wird die Zeit knapp. Draisaitl laboriert seit dem 15. März an einer Unterkörperverletzung und verpasste in Folge dessen den Rest der regulären Saison.
„Unser Ärzteteam gibt sich recht schmallippig, selbst mir gegenüber wird nicht viel verraten“, so Trainer Kris Knoblauch. „Er ist kurz davor, zurückzukehren und drängt selbst zurück in die Aufstellung. Sobald kein Risiko mehr besteht, dass die Verletzung wieder aufbricht, werden wir ihn mit offenen Armen für eine Rückkehr in die Aufstellung empfangen. Wir haben noch zwei Trainingseinheiten bis zu Spiel 1, danach wissen wir hoffentlich mehr.“
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In 65 Spielen sorgte Draisaitl mit 97 Scorerpunkten (35-62-97) für Furore. Seinen Superstar würde Edmonton in den Playoffs schmerzlich vermissen.
„Der Kampf ist da, er drängt zurück in die Aufstellung und er schaut auf dem Eis gut aus“, gibt Knoblauch eine Wasserstandsmeldung ab. „Er treibt sich selbst im Kraftraum und auf dem Eis an. Das Fenster (für die Rückkehr) war irgendwann in der Ersten Runde, wir werden sehen, wann genau es sein wird.“




















