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Logan Couture fühlt sich in seinem Haus in San Jose mit seiner Freundin wohl, während die Liga pausiert. Er ist froh, dass er nicht zusammen mit Sharks-Mitspieler Joe Thornton festsitzt.

Auf die Frage, mit welchem Spieler er eine Quarantäne am liebsten und auf keinen Fall verbringen wolle, kam die Antwort nach dem schlimmsten Kandidaten wie aus der Pistole geschossen. "Das ist Jumbo (Thornton)", sagte Couture am Freitag während einer Videokonferenz. "Ich weiß nicht, wie er das gerade aushält. Er hat auf jeden Fall ADHS. Wenn er nicht aufs Eis kann, geht er kaputt."
Ryan Getzlaf, Kapitän der Anaheim Ducks, hat gegen Thornton und in der Nationalmannschaft mit ihm gespielt und stimmte sofort zu: "Das ist zu hundert Prozent wahr."
Couture fuhr fort: "Keine Ahnung, was er macht. Ich habe ihm ein paar Mal geschrieben, um zu sehen, wie es ihm geht."
Anze Kopitar, Kapitän der Los Angeles Kings, gab auf die Fragen, mit welchem Spieler er am liebsten und mit wem er überhaupt nicht gerne in Quarantäne wäre, eine gleichlautende Antwort: Verteidiger Drew Doughty.

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"Wenn man jeden Tag mit ihm verbringt, gibt es jede Sekunde etwas Neues, irgendeinen Kommentar", sagte Kopitar. "Ob man heult, lacht, oder nur den Kopf schüttelt, man denkt sich: Wie kam das nur aus seinem Mund. Das erklärt die Sache."
Getzlaf warf ein: "Das ist eine Achterbahn der Gefühle."
Getzlaf wählte Verteidiger Hampus Lindholm als Spieler, mit dem er nicht isoliert sein will, "weil ich nicht wirklich weiß, wie man auf Schwedisch miteinander kommuniziert."
Am liebsten würde er eine Quarantäne mit dem 22-jährigen Stürmer Troy Terry verbringen, der zwölf Jahre jünger ist. "Er ist ein sehr unterhaltsamer junger Mann, der mich konzentriert hält und zum Lachen bringt", sagte Getzlaf.
Verteidiger Oliver Ekman-Larsson von den Arizona Coyotes wählte einen Landsmann für die Quarantäne: Verteidiger Niklas Hjalmarsson. "Er ist ein angenehmer Zeitgenosse und wir könnten zusammen schwedisches Fernsehen schauen", sagte Ekman-Larsson.
Der Teamkollege, mit dem er am wenigsten gern festsitzen würde? "Da muss ich Clayton Keller wählen, weil er nicht kochen kann, nicht redet und die ganze Zeit nur Fortnite spielt, damit kann ich nichts anfangen."
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Bo Horvat, Kapitän der Vancouver Canucks, sagte, er wäre am liebsten mit Stürmer Brandon Sutter in Quarantäne, weil sie gemeinsame Interessen hätten. Mit wem am wenigsten? Stürmer Jake Virtanen. "Ich mache mich gern über ihn lustig und gehe ihm auf die Nerven", sagte Horvat.
Couture wählte als liebsten Mitstreiter in der Quarantäne einen ehemaligen Teamkollegen, Stürmer Barclay Goodrow, der am 24. Februar bei einem Trade an die Tampa Bay Lightning abgegeben wurde. "Ich denke, wir beide haben am meisten gemeinsam", sagte Couture. "Für mich ist er immer noch ein Shark, er ist erst seit kurzer Zeit in Tampa, also würde ich ihn nehmen."
Mark Giordano, Kapitän der Calgary Flames, wählte Sean Monahan, seinen Partner im Sommertraining als Spieler, mit dem er gerne die Quarantäne verbringen würde. Vermeiden würde er eine solche Situation dagegen mit Torwart David Rittich. "Er vernichtet unglaublich viel Pepsi und Limo und solche Sachen, da müsste ich mir erst einen Vorrat anlegen", sagte Giordano. "Außerdem schreit er mich auf dem Eis die Hälfte der Zeit nur an und versucht mir Sachen zu sagen, die ich einfach nicht verstehe."
Kapitän Connor McDavid von den Edmonton Oilers suchte sich als Partner für die Quarantäne seinen ehemaligen Mitbewohner, Verteidiger Darnell Nurse, aus. "Mit ihm fühle ich mich wohl. Ich kenne sein Leben in- und auswendig und er weiß genauso viel über mich", sagte McDavid.

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Dagegen hat Stürmer Zack Kassian zu viel Energie für McDavid, um mit ihm in Quarantäne festzustecken. "Er muss immer aktiv sein, das möchte man vermeiden, wenn man den ganzen Tag im Haus festsitzt", sagte McDavid. "Natürlich mag ich Kas, aber nicht für eine zweiwöchige Quarantäne."
Marc-Andre Fleury, Torwart der Vegas Golden Knights, wählte Verteidiger Nate Schmidt als Quarantäne-Partner. "Er hat so viel Energie. Ich glaube, er könnte den ganzen Tag die Kids auspowern und ich mich ein bisschen entspannen", sagte Fleury. Ein Spieler, mit dem er nicht in Quarantäne sein wollte, fiel ihm nicht ein.
Getzlaf verpasste Fleury ob dieser Neutralität die Bezeichnung "Schweiz". Doch Kopitar warf ein, dass dies vermutlich ein kluger Schachzug für einen Torwart sei. "Man will ja schließlich im Training keinen Schuss an den Kopf kriegen."