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Von Shearys Verletzung könnte Kühnhackl profitieren

Der Ausfall des Reihenkollegen von Crosby könnte dem Deutschen wieder mehr Eiszeit bringen

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

Pittsburgh Penguins Stürmer Conor Sheary fällt vier bis sechs Wochen mit einer Verletzung im unteren Körperbereich aus. Sheary, der Linksaußen in der ersten Reihe neben Sidney Crosby spielte. Er kommt auf 35 Punkte (17 Tore, 18 Assists) in 42 Spielen dieser Saison, seine zweite in der NHL.

"[Sheary] hat ein wirklich gutes Jahr, so dass es hart für uns ist", sagte Penguins Trainer Mike Sullivan. "Er war ein wirklich guter Spieler zuletzt für uns, aber noch einmal, unsere Tiefe wird jetzt getestet und wir haben Jungs, die den Sprung machen können."

Derzeit fällt auch Stürmer Evgeni Malkin voraussichtlich noch für das Spiel am Freitag zu Hause gegen die Columbus Blue Jackets aus und der Center der vierten Reihe Matt Cullen ist seit sechs Spielen außer Gefecht.

Die Situation könnte eine Chance für Tom Kuhnhackl sein wieder mehr Spielpraxis zu bekommen. Der deutsche Rechtsaußen hat erst 26 Einsätze in dieser Saison vorzuweisen trotz der Tatsache, dass er die meiste Zeit gesund war.

Allerdings ist es für den Landshuter keine Selbstverständlichkeit trotz der Verletztenmisere zu spielen. Pittsburgh holte am Montag Carter Rowney vom AHL Farmteam Wilkes-Barre/Scranton und ließ ihn gegen die Nashville Predators am Dienstag in der dritten Reihe debütieren, obwohl Kühnhackl einsatzbereit gewesen wäre.

Video: BOS@PIT: Sheary chippt den Puck über Rask rein

"Wir wissen, dass wir Jungs haben, die verschiedene Rollen spielen können", sagte Sullivan." Das ist einer der Stärken dieser Mannschaft. Es wird weiterhin eine Stärke sein."

Cullen fühlte sich am Mittwoch im Training gut und Sullivan kündigte sein Comeback für eine der nächsten Spiele an. Sollte er am Freitag erneut ausfallen, dann ist ein weiterer Einsatz von Kühnhackl möglich, dessen einziges Spiel in den vergangenen drei Wochen am 26. Januar gegen die Boston Bruins war.

"Es ist ein großer Schritt, dass er ins Training eingestiegen ist", sagte Sullivan über Cullen, der ursprünglich drei bis vier Wochen nach seiner Fußverletzung am 16. Januar ausfallen sollte. "Er fühlte sich wirklich gut. Wir werden sehen, wie er sich entwickelt und wie er das heute wegsteckt."

Die Situation für Kühnhackl ist keine leichte, denn je länger es dauert, dass man nur zweite Wahl ist, desto schwieriger wird es seine Motivation und das Selbstvertrauen aufrecht zu halten. Ein wenig mehr Spielpraxis würde dem kürzlich 25 Jahre alt gewordenen Stürmer deswegen durchaus gut tun.

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