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Fast 50 Prozent der NHL-Spiele im Oktober wurden von jener Mannschaft gewonnen, die zurücklag (48 Prozent; 70 von 146 Spielen), womit der Bestwert aus der Saison 1986/87 eingestellt wurde. Und bei fast einem Drittel der Spiele, holte das Team, das mit mehr als einem Tor hinten lag, mindestens einen Punkt (32 Prozent; 39 von 122 Spielen).

In elf Fällen gelang es sogar einer Mannschaft einen Rückstand von mindestens zwei Toren in einen Comeback-Sieg mit einem Vorsprung von mehreren Toren umzumünzen. 70 Spiele, in denen mindestens einmal die Führung wechselte, sind zu diesem Zeitpunkt einer Saison die meisten der letzten 35 Jahre und die fünftmeisten in der NHL-Historie nach 81 in 1986/87, 75 in 1982/83, 74 in 1984/85 und 72 in 1985/86.
Der Trend setzte sich auch am ersten Spieltag des Monats November fort. Am Dienstag erzielten die Boston Bruins gegen die Pittsburgh Penguins vier Tore hintereinander nach einem 2:5-Rückstand und gewannen die Begegnung mit 6:5 nach Verlängerung, die Washington Capitals gaben einen 1:2-Vorsprung gegen die Vegas Golden Knights aus der Hand und mussten sich diesen mit 2:3 n.V. geschlagen geben. Noch in der regulären Spielzeit fuhren die Seattle Kraken gegen die Calgary Flames einen 5:4-Erfolg ein, obwohl sie bereits mit 2:4 hinten lagen und die San Jose Sharks glichen gegen die Anaheim Ducks viermal einen Rückstand aus, ehe sie das Spiel im Penaltyschießen mit 5:6 verloren.
Comeback-Spiele sorgen für ein spannendes Eishockey-Vergnügen, und so wie es aussieht wird der Monat November dem Oktober in nichts nachstehen.