Der 28-jährige Stürmer gehört mit seinem Geburtsjahr 1988 eigentlich zu der Generation, die weniger mit Holzschläger in Berührung gekommen sein dürfte.
"Ich selbst habe noch mit Holzschläger gespielt, weiß aber nicht mehr, wann ich umgestellt habe, irgendwann im Juniorenbereich", erzählte er hingegen. "Es war ein angenehmes Material wie ich mich erinnern kann, doch schießen kann man mit den Heutigen eindeutig besser."
Der Grund, warum viele Eishockeyspieler mit Holz als Material auch heute noch im Kinder- und Jugendbereich anfangen zu spielen, liegt auf der Hand.
"Ja klar habe ich mit Holzschläger gespielt, aber mit ungefähr 15 Jahren habe ich mich umgestellt", sagte der 23-jährige Vincent Trocheck von den Florida Panthers und liefert auch gleich die Begründung dafür. "Sie waren viel billiger, weil da hat man fünf oder sechs zu dem Preis bekommen, was heute einer aus einem anderen Material kostet."
Während Holzschläger schon für günstige 20 Euro aufwärts zu bekommen sind, müssen für einen modernen Composite Schläger leicht ein dreistelliger Betrag, für Spitzenmodelle auch bis zu 300 Euro, aufgebracht werden.
"Ich habe keine andere Wahl, weil es gibt sie kaum noch", betonte Jaromir Jagr fast wehmütig darauf angesprochen. Der 44-jährige Oldie der Panthers hat selbst in seiner aktiven Zeit als NHL-Profi, die 1990 bei den Pittsburgh Penguins begann, noch einige Zeit mit einem Holzschläger gespielt.
Er sieht indes den Unterschied nicht so krass wie seine jüngeren Kollegen. "Es hat sich nicht viel geändert", sagte er. "Der Schläger ist das eine, aber es spielt so viel mehr rein, wenn man Tore schießen will, richtige Körperhaltung und all diese Dinge. Also egal, ob du diesen nimmst oder einen anderen. Man gewöhnt sich daran und dann klappt es, aber es macht dich nicht zu einem besseren Spieler."