NYI@STL: Parayko trifft per Bauerntrick in overtime

Da die reguläre NHL-Saison 2019/20 seit dem 12. März wegen der Bedenken im Zusammenhang mit dem Coronavirus pausiert, zieht NHL.com eine Bilanz der 31 Mannschaften in der Liga.

Heute eine Momentaufnahme der St. Louis Blues zur Pause:
St. Louis Blues
Bilanz:42-19-10, 94 Punkte
Playoff-Position:Die St. Louis Blues führen die Central Division zwei Punkte vor den Colorado Avalanche an.
Von wegen Durchhänger nach dem Gewinn des Stanley Cups in der Vorsaison. Die Blues haben da weitergemacht, wo sie in der zweiten Hälfte der letzten Saison aufgehört haben und peilen die Titelverteidigung an.
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Selbst die Abwesenheit von Stürmer Vladimir Tarasenko, der sich seit dem 29. Oktober von einer Schulter-Operation erholt, konnte die Blues nicht bremsen. Natürlich vermissen sie Tarasenko, aber andere Spieler haben sein Arbeitspensum während seiner Abstinenz übernommen. Stürmer Ryan O'Reilly, der in der Vorsaison die Selke Trophy für den besten Defensiv-Stürmer der Liga sowie die Conn Smythe Trophy für den wertvollsten Spieler in den Stanley Cup Playoffs gewonnen hat, führt die Blues mit 61 Punkten (zwölf Tore, 49 Assists) in 71 Spielen an. Verteidiger Alex Pietrangelo hat 52 Punkte (16 Tore, 36 Assists) in 70 Spielen. Er steht zwei Zähler hinter seinem NHL-Bestwert von 54 Punkten aus der Saison 2017/18.
Die Blues blieben stark in der Defensive, trotz des Ausfalls von Jay Bouwmeester, der für den Rest der Saison fehlen wird, nachdem er am 18. Februar im Honda Center gegen die Anaheim Ducks auf der Bank einen Herzstillstand erlitten hatte. Marco Scandella, den die Blues am 18. Februar von den Montreal Canadiens akquirierten, bildete anstelle von Bouwmeester zusammen mit Colton Parayko das zweite Verteidiger-Pärchen.
Torwart Jordan Binnington ist auch in dieser Saison wieder konstant mit einer 30-13-7-Bilanz mit einem Gegentorschnitt von 2,56, einer Fangquote von 91,2 Prozent und drei Shutouts in 50 Spielen. Jake Allen erwies sich als verlässlicher Backup mit einer 12-6-3-Bilanz, einem Gegentorschnitt von 2,15, einer Fangquote von 92,7 Prozent und zwei Shutouts in 24 Spielen.

Save Streak: Binnington stoppt 10 zum Sieg

Wenn es eine Schwachstelle bei den Blues gab, dann das Penalty Killing, das mit 79,3 Prozent Platz 18 in der NHL belegt. Ihr Powerplay aber war ausgezeichnet und ist mit 24,3 Prozent das drittbeste in der Liga.
Breakout-Spieler
David Perron: Das ist eine schwere Entscheidung, weil die Blues sehr ausgeglichen besetzt sind. Der Stürmer war schon in der Vorsaison gut, obwohl er zwei Monate wegen einer Oberkörperverletzung verpasste. Diese Saison blieb er produktiv und gesund. Mit 60 Punkten (25 Tore, 35 Assists) in 71 Spielen ist er der zweitbeste Blues-Scorer hinter O'Reilly. Perrons vier Overtime-Tore bedeuten einen Bestwert in der NHL und seine neun Siegtreffer einen geteilten dritten Platz, einen hinter David Pastrnak von den Boston Bruins und Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers.

STL@CGY: Perron haut den Rebound rein

Statement-Sieg
Blues 3, Rangers 1, 3. März: Es war so schön, dass sie es zweimal gemacht haben. Die Blues hatten zwei Siegesserien über acht Spiele in dieser Saison zu verzeichnen. Die erste dauerte vom 12. bis 29. Dezember. Und die zweite, die am 18. Februar startete, erreichte acht Partien, als sie die Rangers mit 3:1 besiegten. Stürmer Brayden Schenn traf in der Mitte des dritten Drittels zur 2:1-Führung und Angreifer Jaden Schwartz erzielte ein Tor bei noch sechs verbleibenden Sekunden, um den Lauf der Blues am Leben zu halten.
Fesselndstes Spiel
Jets 5, Blues 2, 1. Februar:Stürmer Alexander Steen bestritt sein 1000. NHL-Spiel an einem perfekten Ort: Winnipeg, wo er geboren wurde. Steen spielt seit 2008 für die Blues, aber sein Familienname ist in Winnipeg noch immer wohlbekannt, denn sein Vater Thomas Steen spielte dort von 1981 bis 1995 für die Jets. Für Steens Meilenstein gab es also keinen besser geeigneten Ort. Ansonsten war es allerdings ein harter Abend für die Blues, die zum fünften Mal in sechs Spielen verloren.