DE roundup 9.21

Roman Josi hat nach langer Pause sein Comeback bei den Nashville Predators gefeiert. Beim 5:3-Sieg seiner Mannschaft in einer von zwei Begegnungen am Sonntag gegen die Florida Panthers in der Preseason gehörte der Schweizer erstmals seit Februar wieder zum Aufgebot. Tim Stützle von den Ottawa Senators und Trainer Marco Sturm von den Boston Bruins kassierten dagegen im ersten Vorbereitungsmatch eine Niederlage. JJ Peterka zog in der zweiten Begegnung zwischen den Utah Mammoth und den Colorado Avalanche ebenfalls den Kürzeren. Weitere nominelle Stammkräfte aus dem DACH-Raum waren bei den 15 Sonntagspartien nicht im Einsatz.

Nashville Predators – Florida Panthers 5:0

Erik Haula schnürte bei seinem ersten Auftritt nach seiner Rückkehr zu den Predators einen Doppelpack. Die weiteren Tore zum Sieg gegen eine weitgehend aus Nachwuchsspielern bestehende Auswahl der Panthers steuerten Ryder Rolston, David Edstrom und Reid Schaefer bei. Jonathan Marchessault und Brady Skjei machten jeweils mit zwei Assists auf sich aufmerksam.

Nashville Predators – Florida Panthers 5:3

Beim zweiten Duell zwischen den Predators und den Panthers feierte Kapitän Roman Josi sein langersehntes Comeback. Er brachte es auf 28 Shifts und eine Einsatzzeit von 24:13 Minuten. Ein Scorerpunkt beim Triumph gegen Florida war ihm allerdings nicht vergönnt. Bei Nashville trugen sich Cole Smith, Steven Stamkos, Filip Forsberg, Matthew Wood und Ryan O’Reilly in die Torschützenliste ein. Bei den Panthers überzeugte Mike Benning mit einem Doppelpack. Brett Chorske steuerte einen Treffer bei. Predators-Verteidiger Nicolas Hague schied verletzt aus.

Ottawa Senators – Toronto Maple Leafs 3:4

Tim Stützle musste mit seinem Team bei der Preseason-Premiere eine Niederlage quittieren. Der Deutsche stand 22:27 Minuten auf dem Eis, blieb jedoch unauffällig und war an keinem Tor der Senators beteiligt. Für die Treffer von Ottawa zeichneten Ridly Greig, Arthur Kaliyev und Olle Lycksell verantwortlich. Für die Maple Leafs waren Calle Jarnkrok, Nicholas Robertson, William Villeneuve und Matthew Barbolini erfolgreich.

Boston Bruins – Washington Capitals 2:5

Die Capitals haben Marco Sturm den Einstand auf der Trainerbank der Boston Bruins vermiest. Allerdings gaben die Hausherren beim ersten Testspiel zahlreichen Nachwuchskräften eine Chance. Die Tore der Bruins schossen Morgan Geekie und Patrick Brown. Überragenden Akteur bei Washington war Sonny Milano. Der Angreifer glänzte mit zwei Toren und zwei Assists. Außer ihm trafen noch Hendrix Lapierre und Ryan Chesley für die Capitals.

New Jersey Devils – New York Rangers 3:5

Beide Kontrahenten verzichteten beim ersten Test in der Preseason weitestgehend auf ihre Stammkräfte und schickten stattdessen vornehmlich Ergänzungs- und Nachwuchsspieler aufs Eis. Die Grundlage für den Erfolg legten die Rangers mit einem starken zweiten Drittel, das sie mit 4:1 für sich entschieden. Die Tore für die Rangers erzielten Gabe Perreault, Dylan Roobroeck, Conor Sheary, Scott Morrow und Jonny Brodzinski. Für die Hausherren aus Newark trafen Brian Halonen, Paul Cotter und Arseniy Gritsyuk.

Utah Mammoth – Colorado Avalanche 1:5

Nach dem ersten Drittel und einer 1:0-Führung durch Michael Carcone nahm das Unheil für die Mammoth seinen Lauf. In der Folge schossen Gavin Brindley und Tristen Nielsen jeweils mit einem Zweierpack und Danil Gushchin einen klaren Sieg für die Avalanche heraus. Beim Gewinner überragte zudem Valeri Nichushkin, dem drei Assists gelangen.

Winnipeg Jets – Minnesota Wild 2:3 n.V.

Nach einem 0:2-Rückstand durch Tore von Morgan Barron und Danil Zhilkin in den ersten 20 Minuten schalteten die Gäste aus Minnesota einen Gang höher. Yakov Trenin sorgte im zweiten Durchgang für den Anschluss. In der Schlussphase des letzten Abschnitts gelang Hunter Haight der Ausgleich für die Wild bei einem Powerplay. In der Overtime machte Trenin mit dem zweiten Treffer den Auswärtserfolg perfekt.

MIN@WPG: Trenin macht das Comeback der Wild mit seinem zweiten Tor perfekt

Columbus Blue Jackets – St. Louis Blues 4:1

Die Blue Jackets landeten zum Auftakt der Preseason einen ungefährdeten Heimsieg gegen die St. Louis Blues, die bereits die zweite Niederlage in der Vorbereitung hinnehmen mussten. Brendan Gaunce, Mathieu Olivier, Luca Del Bel Belluz und Dmitri Voronkov lauteten die Torschützen bei Columbus. Der Ehrentreffer der Blus ging auf das Konto von Nikita Alexandrov. Milan Lucic bekam dabei einen Assist gutgeschrieben. Der Angreifer spielt bei St. Louis auf Tryout-Basis.

Los Angeles Kings – Anaheim Ducks 3:1

In einem spannenden kalifornischen Derby behielten die Kings dank zweier Tore im letzten Abschnitt die Oberhand. Nikita Nesterenko hatte Anaheim mit einem Blitzstart nach 65 Sekunden in Front gebracht. Doch Alex Turcotte schaffte etwas mehr als drei Minuten später den Ausgleich. Alex Laferriere und Anders Lee stellten die Weichen für Los Angeles schließlich auf Sieg.

New York Islanders – Philadelphia Flyers 2:3 n.P.

Ein bemerkenswertes Preseason-Debüt hat Matthew Schaefer bei den New York Islanders hingelegt. Dem First-Overall-Pick beim NHL Draft 2025 gelang gleich im ersten Auftritt ein Assist. Den Sieg feierten allerdings die Gäste aus Philadelphia. In der elften Runde des Penaltyschießens setzte Emil Andrea den Schlusspunkt. In der regulären Spielzeit hatten Kyle Palmieri und Marshall Warren für die Islanders sowie Rodrigo Abols und Matvei Michkov für die Flyers ins Schwarze getroffen.

Edmonton Oilers – Calgary Flames 2:3 n.V.

Morgan Frost avancierte mit zwei Toren, darunter dem Overtime-Winner, zum Matchwinner der Flames beim Gastspiel in Edmonton. Außer ihm traf Joel Farabee für die Gäste. Darnell Nurse und Matvey Petrov netzten für die Oilers ein. Kapitän Connor McDavid und Leon Draisaitl standen weder beim Vergleich beider Rivalen im Rogers Place von Edmonton noch im Scotiabank Saddledome von Calgary auf dem Eis.

Calgary Flames – Edmonton Oilers 0:3

Beim anderen Aufeinandertreffen mit den Flames glückte den Oilers ein Shutout. Kasperi Kapanen, Connor Clattenburg und Riley Stillmann setzten den Puck Edmonton in die Maschen.

Seattle Kraken – Vancouver Canucks 5:3

Doppelpacker Jani Nyman, Vince Dunn mit drei Assists und Kaapo Kakko mit zwei Vorlagen gehörten zu den erfolgreichsten Scorern der Kraken beim Erfolg gegen die Canucks. Eduard Sale, John Hayden und Jaden Schwartz hießen die weiteren Torschützen bei Seattle. Victor Mancini, Chase Stillman und Nils Aman jubelten bei Vancouver.

VAN@SEA: Schwartz erhöht für die Kraken im zweiten Drittel

San Jose Sharks – Vegas Golden Knights 3:0

Mit Verteidiger John Klingberg, den Sürmern Jeff Skinner und Tyler Toffoli sowie Torhüter Alex Nedeljkovic absolvierten vier Neuzugänge der Sharks ihre Premierenvorstellung. Ebenfalls erstmals dabei war Michael Misa, den San Jose beim NHL Draft 2025 an zweiter Stelle ausgewählt hatte. Klingberg, Skinner und Toffoli waren die Tore der Kalifornier vorbehalten.

Colorado Avalanche – Utah Mammoth 3:2

Ebenfalls zwei Partien mit wechselseitigen Austragungsorten bestritten die Vertretungen aus Colorado und Utah. Nach dem Kantersieg in der Magness Arena auf dem Campus der Universität Denver ging die Avalanche auch in der Begegnung in der Ball Arena als Gewinner hervor. In diesem Spiel markierten Martin Necas Artturi Lehkonen und Brock Nelson die Treffer für Colorado. Sammy Walker und Daniil But beförderten die Scheibe für Utah über die Linie. Mammoth-Neuzugang JJ Peterka hatte kein Glück in Abschluss. Seine vier Torschüsse verfehlten ihr Ziel. Ein Scorerpunkt war ihm ebenso wenig vergönnt.

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