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Der Österreicher Marco Kasper war der einzige Spieler aus dem deutschsprachigen Raum, der sich in den Preseason-Spielen der NHL am Samstag als Torschütze feiern lassen konnte. Allerdings verloren die Detroit Red Wings deutlich in Buffalo. Mit vielen Emotionen verabschiedeten die Pittsburgh Penguins Marc-Andre Fleury in den Eishockey-Ruhestand. Der Keeper zeigte zum Abschluss noch mal ein Drittel lang seine Klasse. Die Chicago Blackhawks legten in St. Louis im letzten Drittel eine beeindruckende Aufholjagd hin. Das Süd-Kalifornien-Derby gegen die Los Angeles Kings entschieden die Anaheim Ducks durch zwei späte Treffer für sich.

Buffalo Sabres – Detroit Red Wings 5:2

Trotz eines Treffers des Österreichers Marco Kasper unterlagen die Detroit Red Wings bei den Buffalo Sabres. Die Gastgeber gingen im Key Bank Center früh durch Rasmus Dahlin in Führung. Radim Mrtka legte nach, ehe Routinier Patrick Kane kurz vor der ersten Drittelpause verkürzte. Im Mitteldrittel traf Tage Thompson bereits nach 14 Sekunden zum 3:1. Kasper machte die Partie noch mal spannend. Im Schlussabschnitt komplettierte Thompson seinen Doppelpack. Josh Norris machte mit einem Schuss ins leere Tor den Deckel auf die Partie. Der deutsche Verteidiger Moritz Seider kam bei den Gästen nicht zum Einsatz.

Philadelphia Flyers – Boston Bruins 3:4

Dank eines Doppelpacks von Dalton Bancroft gewannen die Bruins mit ihrem deutschen Coach Marco Sturm 4:3 in der Xfinity Mobile Arena in Philadelphia. Die Gastgeber hatten durch Travis Sanheim den besseren Start. John Beecher glich eine Sekunde vor Ende des ersten Drittels aus. Im Mittelabschnitt gelang Bancroft der Doppelpack. Aber auch die Flyers trafen zweimal durch Nikita Grebenkin und Trevor Zegras. Im Schlussdrittel sorgte Jeffrey Viel für die Entscheidung.

Los Angeles Kings – Anaheim Ducks 3:5

Ohne den Schweizer Kevin Fiala verloren die Kings das kalifornische Derby in der Dignity Health Arena in Bakersfield 3:5. Die Entscheidung zu Gunsten der Gäste fiel spät. 45 Sekunden vor dem Ende gelang Matthew Phillips in Überzahl das 3:4. Kurz vor Schluss machte Nico Myatovic ins leere Tor alles klar. Zuvor hatten schon Pavel Mintyukov (PP), Nathan Gaucher und Tyson Hinds für die Gäste getroffen. Für die Gastgeber waren Cody Ceci, Taylor Ward und Trevor Moore erfolgreich.

St. Louis Blues – Chicago Blackhawks 2:4

Im Enterprise Center in St. Louis legten die Blackhawks einen starken Schlussspurt aufs Eis. Die Gastgeber, bei denen der Schweizer Pius Suter nicht zum Einsatz kam, lagen nach 40 Minuten nach Toren von Dalibor Dvorsky (6.) und Brayden Schenn (21.) 2:0 in Führung. Nach dem letzten Seitenwechsel drehten Dominic Toninato, Gavin Hayes, Oliver Moore und Jason Dickinson die Partie zu Gunsten der Gäste. Der Deutsche Lukas Reichel bekam bei den Blackhawks 14:38 Minuten Eiszeit, in denen er zwei Schüsse aufs Blues-Tor abfeuerte.

Pittsburgh Penguins – Columbus Blue Jackets 4:1

Erfolgreicher und emotionaler Abschied für Marc-Andre Fleury: Ein letztes Mal durfte der 40-Jährige, der im April sein Karriereende verkündet hatte, die Schlittschuhe für die Penguins schnüren. Beim 4:1-Sieg der Penguins gegen die Blue Jackets in der PPG Paints Arena in Pittsburgh stoppte er im Schlussabschnitt alle acht Schüsse, die auf ihn abgefeuert wurden. Das Publikum bedankte sich beim Kepper, der dreimal den Stanley Cup gewonnen hat, mit reichlich Applaus und Sprechchören. Luca Del Bel Belluz hatte die Gäste zunächst in Führung gebracht. Sidney Crosby, Rickard Rakell (2) und Ville Koivunen sorgten in der Folge dafür, dass Fleury einen standesgemäßen Abschied bekam.

CBJ@PIT: Crosby schießt hoch und bringt die Penguins auf die Anzeigetafel

Colorado Avalanche – Dallas Stars 4:1

Die Avalanche fuhren in der Ball Arena in Denver am Ende einen ungefährdeten Heimsieg ein. Nach der Führung durch Gavin Brindley (31.) glichen die Texaner, die ohne Mikko Rantanen spielten, zwar drei Sekunden vor Ende des zweiten Drittels durch Antonio Stranges aus. Im Schlussdrittel machten Artturi Lehkonen, Zakhar Bardakov und Tristen Nielsen alles klar. Bei Dallas bekam der Schweizer Verteidiger Lian Bichsel 21:31 Minuten Eiszeit. Er beendete die Partie mit einer Plus/Minus-Bilanz von minus zwei. Der deutsche Keeper Arno Tiefensee kam bei den Gästen nicht zum Einsatz.

Toronto Maple Leafs – Montreal Canadiens 2:4

Ohne den verletzten Österreicher David Reinbacher in der Verteidigung sicherten sich die Canadiens einen 4:2-Auswärtssieg in der Scotiabank Arena in Toronto. Alex Newhook und Riley Kidney hatten die Gäste bis zur Hälfte der Partie 2:0 in Führung gebracht. John Tavares verkürzte in Überzahl, ehe Lane Hutson ebenfalls im Powerplay die Führung wieder ausbaute. Sean Farrell sorgte im letzten Drittel für die Entscheidung. William Nylander gelang noch Ergebniskosmetik. Bei Montreal kam der Österreicher Vinzenz Rohrer nicht zum Einsatz.

Tampa Bay Lightning – Nashville Predators 4:1

Für die Predators mit ihrem Schweizer Kapitän Roman Josi gab es in der Benchmark International Arena in Tampa diesmal nichts zu holen. Darren Raddysh (6.) und Mitchell Chaffee (25.) legten für die Gastgeber vor, ehe Ozzy Wiesblatt verkürzte (32.). Brandon Hagel in Überzahl und Gage Goncalves ins leere Tor machten spät alles klar. Josi bekam bei den Gästen mit 23:45 Minuten die meiste Eiszeit aller Feldspieler. Sein Landsmann J.J. Moser in Diensten der Lightning kam nicht zum Einsatz.

Winnipeg Jets – Calgary Flames 4:2

Die Gastgeber stellten schon im ersten Drittel im Canada Life Centre in Winnipeg die Weichen auf Sieg. Walker Duehr, Nikita Chibrikov und Parker Ford schossen bei einem Gegentreffer von Zayne Parekh eine 3:1-Führung heraus. Neal Pionk erhöhte im Mitteldrittel in Überzahl für die Jets, bei denen der Schweizer Nino Niederreiter nicht zum Einsatz kam, auf 4:1. Matvei Gridin gestaltete das Resultat für die Flames etwas freundlicher.

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