Makar Hughes Fox

Shea Weber, Verteidiger der Montréal Canadiens, wird von vielen in der NHL für sein Spiel und seinen harten Schuss respektiert.
Dazu kann man auch die Rookie-Verteidiger Cale Makar von den Colorado Avalanche, Quinn Hughes von den Vancouver Canucks und Adam Fox von den New York Rangers zählen, die Weber schätzen, aber seine Schüsse lieber nicht blocken wollen.

"Wir haben Glück, dass wir einige Verteidiger in unserem Team haben, die diese Schüsse blocken wollen, aber man muss definitiv die Augen offen halten, wenn man ihn an der blauen Linie sieht", sagte Makar bei einer von der NHL am Montag veranstalteten Video-Konferenz, an der auch Fox und Hughes teilnahmen, während die Saison wegen des Coronavirus noch immer unterbrochen ist.
"Ich habe das Gefühl, dass ich mich glücklich schätzen darf, dass ich beim Spiel in Montréal (5. Dezember) nicht in Unterzahl eingesetzt wurde. Ich glaube, da hat er ein paar ganz schöne Granaten abgefeuert."
Weber hat viermal den NHL Hardest Shot beim NHL All-Star Skills Wettbewerb gewonnen, darunter auch den am 25. Januar, als sein Schuss mit über 171 km/h gemessen wurde.

weber panel

Makar, Fox und Hughes wurden auch danach gefragt, welchen Stürmer sie bitte nicht auf sich zulaufen sehen wollen in der entscheidenden Phase des Spiels, Stürmer, gegen die sie am wenigsten vor dem Tor kämpfen wollen und Verteidiger, deren Schüsse sie am meisten fürchten.
Hughes sagte, dass er einem Weber-Schuss früher in dieser Saison gerade so noch ausweichen konnte.
"Es war nur ein Handgelenksschuss, aber er war so hart", sagte Hughes. "Wenn ich nicht Weber nehmen würde, wäre es wahrscheinlich Brent Burns (San Jose Sharks), weil er auch einen harten Schuss hat."
Keiner der Spieler wollte Edmonton Oilers-Stürmer Connor McDavid gegenüberstehen, wenn das Spiel in die entscheidende Phase geht.
"Die Art und Weise, wie er die Geschwindigkeit wechselt, macht es schwierig, gegen ihn zu spielen", sagte Fox. "Man hat das bei seinem Tor gegen Toronto an 6. Januar gesehen, als er kam, abgebremst hat und dann seine Geschwindigkeit wieder aufgenommen hat. Das macht es schwierig, gegen einen Spieler wie ihn zu spielen, und natürlich hat er auch die Hände, um bei der Geschwindigkeit am Puck zu bleiben, was sehr selten ist. Er ist schon unheimlich, das ist mal sicher."

Adam Fox rookie watch 4.6

Auch Avalanche-Stürmer Nathan MacKinnon ist gefürchtet, selbst bei Makar, der nur im Training gegen ihn spielen muss. Auch Hughes will nicht gegen MacKinnon und seinen neuesten Move verteidigen müssen.
"Er hat jetzt so eine Bewegung, wo er sich schnell um die eigene Achse dreht. Ich bin sicher, Cale bekommt das andauernd zu sehen", sagte Hughes. "Er macht so einen Spin-o-rama fast vor dem Torraum, sodass er außen herum an dir vorbei kann. Selbst wenn er außen herum an dir vorbei muss, macht er immer noch diese Drehung und schlägt dich so. Das hat er mit mir ein paar Mal gemacht, als wir vor zwei Monaten gegen sie gespielt haben. Ich war von ihm wirklich beeindruckt in diesem Spiel, er ist auch sehr gut."
Die Drei waren geteilter Meinung, wenn es um den Stürmer geht, mit dem sie es am wenigsten vor dem Tor kämpfen wollen. Makar nannte Ryan Getzlaf von den Anaheim Ducks. Fox wählte Jordan Staal von den Carolina Hurricanes.
"Wir spielen oft gegen sie und er ist irgendwie wie ein Elch vor dem Tor", sagte Fox. "Wenn er erst mal seinen Körper in Position gebracht hat, ist er nur schwer zu bewegen."
Hughes wählte Matthew Tkachuk von den Calgary Flames und Brady Tkachuk von den Ottawa Senators, die beide an Schlachten vor dem Tor Spaß zu haben scheinen.
"Du versuchst sie zu bewegen, und beide lachen. Es ist schon lustig", sagte Hughes. "Aber sie sind beide richtig große, starke Jungs, und sie können jede Scheibe abfälschen, das macht sie dort so gefährlich."