Es waren aufmunternde Worte für Predators Schlussmann Pekka Rinne, der es gegen Winnipeg auf eine Rettungsquote von gerade einmal 88,2 Prozent brachte und in Los Angeles auf 91,2 Prozent kam. Für den 34-Jährigen gestaltet sich die Saison ähnlich schwierig, wie für den Rest der Mannschaft. Mit seiner Fangquote von 91,4 Prozent und einem Gegentrefferschnitt von 2,58 in 52 Partien liegt er deutlich hinter seinen Bestwerten aus den Spielzeiten 2010/11 (2,12; 93,0%) und 2014/15 (2,18; 92,3%). Auch auf 43 (2011/12) oder 41 (2014/15) Siege wird der Finne bei noch 13 ausstehenden Partien in dieser Saison wohl nicht mehr kommen - aktuell liegt er bei 26 Wins. Doch ohne seine starken Auswärtsvorstellungen gegen die Anaheim Ducks und die Kings, in beiden Partien unterlag Nashville erst nach der regulären Spielzeit (3-4 gegen die Ducks nach Penaltyschießen), müssten sich die Predators wohl noch stärkere Sorgen darum machen, dass sie eventuell doch nicht im dritten Jahr in Folge in die Stanley Cup Playoffs einziehen werden.
Die Predators sind punktgleich mit den Edmonton Oilers, die den ersten Wildcardplatz für die Playoffs der Western Conference innehaben, und liegen zwei Zähler vor den St. Louis Blues auf dem zweiten Wildcardplatz. In Lauerstellung sind die Kings mit einem Rückstand von sieben Zählern. Diese drei, direkt hinter den Predators rangierenden Mannschaften, haben jedoch noch ein Spiel mehr in der Hinterhand.
Zum Abschluss ihrer Kalifornien-Reise, beim 3-1 Erfolg gegen die San Jose Sharks, zeigten Laviolettes Mannen, dass sie auch durchaus in der Defensive kompakt stehen können. Sie ließen nicht nur weniger Schüsse, sondern auch deutlich weniger hochkarätige Torchancen zu, als bei den vorherigen Niederlagen gegen Anaheim und Los Angeles.