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Predators schlagen Blues, nun im Conference Finale

Nashville dreht Rückstand zum entscheidenden Sieg zu Hause in Spiel 6 der Serie

von Stefan Herget @yuckright / NHL.com/de Chefautor

NASHVILLE - Die Nashville Predators ziehen durch einen 3-1 Sieg gegen die St. Louis Blues in Spiel 6 der zweiten Runde der Stanley Cup Playoffs in der Bridgestone Arena zum ersten Mal in ihrer Geschichte in das Western Conference Finale ein.

Die Predators gewannen die Best-of-7 Serie mit 4-2. Die Predators treffen im Conference Finale auf den Sieger der zweiten Halbfinalserie gegen den Anaheim Ducks und den Edmonton Oilers.

"Es ist gerade ein großartiges Gefühl", sagte Predators Verteidiger Roman Josi, der in der Serie fünf Punkte sammelte. "Es war eine harte Serie. Jedes Spiel war eng, jedes Spiel war ein Kampf, so dass wir gerade wirklich glücklich sind."

Josi, Ryan Johansen und Calle Jarnkrok erzielten die Tore für die Predators, die nach dem Treffer von Paul Stastny zum 1-0 für die Blues in der 3. Minute zunächst einem Rückstand hinterher liefen. Der Schweizer Josi glich die Partie nach 35 Sekunden im zweiten Drittel mit einer Direktabnahme nach einem Querpass von Mattias Ekholm aus.

"Es war ein großartiger Pass", sagte Josi. "Ich versuchte irgendwie diese Hintertür zu finden und [Ekholm] spielte einen großartigen Pass. Das war im Endeffekt nur sein Verdienst."

Johansen besorgte Nashville in der 44. Minute die 2-1 Führung. Er nutzte eine Vorlage von Viktor Arvidsson, um alleine durchzubrechen, doch ein anderer Spieler war laut seiner Aussage ebenfalls beteiligt.

"Natürlich was für ein Pass von [Arvidsson] aber ich weiß nicht, ob es Euch aufgefallen ist, aber Yannick Weber hat mich von hinten vorausschauend angetrieben, was mich in die Position brachte, um alleine vor dem Torhüter aufzutauchen", sagte Johansen über seinen Schweizer Kollegen. "Riesiges Lob dafür, natürlich der Pass von Arvidsson und definitiv ein wichtiges Tor zu dieser Zeit."

So sehr sich die Blues mühten, sie fanden keine Antwort mehr darauf. Predators Torhüter Pekka Rinne machte bis zum Ende 23 Saves, während sein Gegenüber Jake Allen auf 15 kam. Jarnkrok machte genau eine Minute vor dem Ende mit seinem Tor ins verlassene Gehäuse alles klar.

"Die Erwartung ist ein Stanley Cup", sagte Predators Verteidiger P.K. Subban. "Ich denke wir haben heute einen großen Schritt gemacht und natürlich für die Organisation und die Stadt, aber das ist nicht unser endgültiges Ziel. Unser endgültiges Ziel ist es, den Stanley Cup zu gewinnen und wir haben wirklich hart gearbeitet, um uns selbst in eine gute Position zu bringen."

Video: Johansen, Josi führen Preds zu Seriensieg in Spiel 6

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