Das Powerplay der New Jersey Devils hat sich zu Beginn der Saison 2023/24 als Stärke erwiesen. Die Gesamtbilanz in Überzahl lautet 9 Tore aus 21 Gelegenheiten (42,9 Prozent), darunter 4 von 5 beim 5:4-Sieg nach Verlängerung gegen die New York Islanders am Freitag.
"Wir kämpfen einfach um jeden Puck, dass wir um jeden Preis in der Zone bleiben", erläuterte Stürmer Jesper Bratt das einfache Erfolgsgeheimnis am Samstag nach dem Training. "Wir investieren sehr viel im Forecheck, um nicht aus der Zone zu kommen und neu aufbauen zu müssen, was viel Zeit kostet. Dadurch ergeben sich mehr Chancen zu treffen."
"Es ist wichtig, die Zweikämpfe zu gewinnen", verdeutlichte zusätzlich Teamkollege Ondrej Palat. "Gerade am Anfang muss man darum kämpfen, in der Zone zu bleiben und dann spielen wir sehr flexibel und erhalten unsere Chancen, die wir derzeit gut verwerten. Das müssen wir am Laufen halten."
Die Ergebnisse sind positiv für die Devils und ihren neuen Co-Trainer Travis Green, der das Powerplay anleitet. Zu dessen Anteil haben die Spieler eine klare Meinung. "Wir haben sehr viel mit ihm daran gearbeitet und er hat einige Dinge korrigiert", erzählte Palat. "Er greift auch während dem Spiel ein, wenn etwas nicht passt und das zahlt sich aus."
Trainer Lindy Ruff sieht in erster Linie einen Reifungsprozess bei seiner Mannschaft, der den Erfolg in Überzahl bringt. "Die Jungs sind erfahrener geworden und setzen das gut um", ist er überzeugt. "Wir sind beweglich und sorgen für Verkehr vor dem Tor. Das sind die Dinge, die am Ende den Ausschlag geben. Aber Travis hat eine tolle Arbeit gemacht, um viele Punkte miteinander zu verknüpfen."




















