Wenn am Montagabend der Tampa Bay Lightning (48-22-6, 102 Punkte, 1.) bei den Buffalo Sabres (46-23-8, 100 Punkte, 2.) gastiert, dann ist es nicht nur das Gipfeltreffen in der Atlantic Division, sondern auch ein gefühltes Derby trotz 1700 Kilometern zwischen beiden Standorten.
Moser spricht von neuer Rivalität
Die Würze zwischen beiden Klubs kam spätestens im letzten Aufeinandertreffen am 8. März rein. Beim wilden 8:7-Heimsieg der Sabres fielen nicht nur 15 Tore, sondern es gab insgesamt auch 102 (!) Strafminuten.
„Ich würde sagen, dass durch dieses Spiel mindestens eine Rivalität entstanden ist“, sagt der Schweizer Lightning-Verteidiger J.J. Moser. „Wenn du gegen gute Teams spielst, dann ist es immer ein Kampf.“
Ob es am Montag (7 p.m. ET; Dienstag, 1 Uhr MESZ) wieder so ein Feuerwerk geben wird?
„Es ist schwer zu sagen. So ein Spiel kommt nicht häufig vor“. Weiß Moser. „Es ist schwer, dasselbe wieder zu erwarten. Wir kämpfen beide um einen wichtigen Platz in der Tabelle. Die Punkte sind wichtig. Es steht also viel auf dem Spiel.“
Zu viel oder zu wenig aufgeputscht? Ruff will die Balance finden
Entsprechend ist nicht zu erwarten, dass beide bereits für die Stanley Cup Playoffs qualifizierten Teams im Schongang operieren werden.
„Manchmal hält das Rückspiel, was das Hinspiel verspricht“, sagt Buffalos Trainer Lindy Ruff. „Ich denke aber nicht, dass wir wieder ein 8:7 sehen werden. Beide Teams spielen defensiv viel besser in dieser Saison. Immer, wenn so eine Rivalität entsteht, ist das großartig. Es führt zu richtig gutem Hockey. Die Atmosphäre wird mit Sicherheit überragend sein. Es wird ein bisschen darum gehen, seine Emotionen im Griff zu haben. Aber es ist schwer, seine Mannschaft zwischen zu sehr aufgeputscht und gar nicht aufgeputscht zu halten.“




















