Für die Stürmer der Penguins wird es darauf ankommen, nicht so viele Torchancen auszulassen, wie dies in den Duellen gegen die Senators der Fall war. Angreifer Conor Sheary äußerte sich zuversichtlich. "Wir wollten ins Finale einziehen. Das haben wir geschafft und werden uns nun entsprechend darauf vorbereiten", betonte er.
Sheary kehrte in Spiel 7 gegen Ottawa aufs Eis zurück, nachdem ihn Coach Mike Sullivan zwischenzeitlich im Conference-Finale wegen schwacher Leitungen auf die Tribüne verbannt hatte. Eine Maßnahme, die er dem Trainer nicht übelnahm. "Er hat mir gesagt, was gefehlt hat. Ich habe daran gearbeitet und nun bin ich wieder dabei und will mithelfen, dass wir am Montag den ersten Sieg holen", sagte der Außenstürmer. Sheary verbuchte bei seinen 16 Einsätzen in den laufenden Playoffs vier Assists.
Bryan Rust erwartet, dass der Spaßfaktor im Stanley-Cup-Finale gegen die Predators wesentlich höher sein wird als in der Runde zuvor gegen die Senators. Deren primäres Ziel war es, das Spiel der Penguins zu zerstören und gleichzeitig auf den Lucky Punch im Angriff zu hoffen. Als Vorteil gegenüber den Predators wertet Rust die Endspielerfahrung der Penguins. "Wir wissen, wie es ist in einem Finale zu stehen und wie man mit bestimmten Situationen umgehen muss. Darüber hinaus ist es eine besondere Motivation für uns, den Titel zu verteidigen. Dazu hat man ja nicht oft die Gelegenheit", erklärte der Angreifer.
Auf eine attraktive Finalserie hofft auch Nashvilles Verteidiger Mattias Ekholm. Er und seine Teamkollegen wollen sich vor dem Finale nicht mehr als nötig mit dem Gegner beschäftigen, sondern vertrauen auf die eigenen Qualitäten. "Natürlich analysieren wir die Penguins. Aber viel wichtiger ist, dass wir uns auf das konzentrieren, was uns stark und erfolgreich gemacht hat", hob er hervor. Seiner Meinung nach sind es Kleinigkeiten, die das Finale entscheiden werden. Von daher komme es in der Vorbereitung und beim Auftaktspiel selbst auf jedes Detail an.
Dass die Predators zunächst zweimal in Pittsburgh antreten müssen, empfindet Ekholm keineswegs als Nachteil. "Wir starten gerne auswärts und wollen mindestens ein Spiel bei den Penguins gewinnen", sagte er.
Nashvilles Stürmer Colton Sissons hat kein Problem damit, dass die Predators einmal mehr als Underdog gelten. "Das war ja auch schon in den Runden zuvor so. Trotzdem stehen wir im Finale. Jetzt sind wir zu allem bereit", meinte der Dreifachtorschütze aus Spiel 6 in der Endspielserie der Western Conference gegen die Anaheim Ducks.