DE Roundup 9.29

Marco Sturm verlor mit seinen Boston Bruins im Penaltyschießen gegen die Philadelphia Flyers, lobte aber dennoch die „gute Struktur“ im Spiel seiner Mannschaft. Eine Niederlage kassierten auch Moritz Seider und Marco Kasper mit den Detroit Red Wings im Spiel gegen die Pittsburgh Penguins. Philipp Grubauer und die Seattle Kraken unterlagen im Penaltyschießen den Calgary Flames.

Die Spiele vom Montag im Überblick…

Detroit Red Wings – Pittsburgh Penguins 1:2

Moritz Seider und Marco Kasper kassierten mit den Pittsburgh Penguins eine knappe Niederlage. Für die Penguins trafen im ersten Drittel Ben Kindel und im zweiten Spielabschnitt Tommy Novak, ehe im Schlussdrittel Dominik Shine der Anschlusstreffer für Detroit gelang.

Der Deutsche Seider stand 22:39 Minuten auf dem Eis und verbuchte vier Torschüsse, einen Block, vier Hits und ein Giveaway. Der Österreicher Kasper gab bei einer Spielzeit von 19:50 Minuten zwei Torschüsse ab und gewann 53,8 Prozent seiner Faceoffs.

Torwart John Gibson, der Neuzugang der Red Wings von den Anaheim Ducks, kam auf eine Save-Quote von 90,0 Prozent. „Er hat ziemlich solide gespielt. Er sieht groß aus. Er sieht selbstbewusst aus. Er sieht motiviert aus“, sagte Trainer Todd McLellan. Der Goalie selbst sagte: „In einem neuen Team muss man sich natürlich an die Chemie mit den Jungs gewöhnen und das Timing verbessern. Wichtig ist das erste Saisonspiel. Wir haben viele Divisionsspiele vor uns.“

Boston Bruins – Philadelphia Flyers 2:3 n.P.

Der deutsche Trainer Marco Sturm verlor mit den Boston Bruins erst im Penaltyschießen. Für die Flyers trafen zunächst Noah Cates und Rodrigo Abols in der regulären Spielzeit, für die Bruins Sean Kuraly und Morgan Geekie. Im Penaltyschießen verwandelte Bobby Brink den entscheidenden Schuss für die Flyers.

David Pastrnak, der in seinem ersten Vorbereitungsspiel des Jahres auf dem Eis stand, bereitete den 1:1-Ausgleich von Kuraly vor. „Ich hatte so viel Spaß da draußen, ehrlich gesagt. Es war ein langer Sommer. Der heutige Tag hat mich wieder daran erinnert, wie sehr ich das Spiel liebe, wie sehr ich es genieße“, sagte Pastrnak. „Wenn ich mich so fühle wie heute, weiß ich, dass ich viel erreichen kann.“

PHI@BOS: Brink verhilft Flyers zum Sieg im Shootout

New York Islanders – New York Rangers 2:3 n.O.

Die Rangers und die Islanders lieferten sich ein spannendes Derby. Juuso Parssinen und Will Cuylle trafen für Rangers, Anthony Duclair und Tony DeAngelo für die Islanders. In der Overtime erzielte Noah Laba den Siegtreffer für die Rangers. Patrick Roy, der Trainer der Islanders, war trotzdem nicht unzufrieden: „Ich mochte die Chancen, die wir hatten. Es ist nur eine Frage des Selbstvertrauens vor dem Tor.“

Seattle Kraken – Calgary Flames 1:2 n.P.

Der deutsche Torwart Philipp Grubauer verlor zwar mit seinen Seattle Kraken im Penaltyschießen, lieferte aber dennoch ein richtig starkes Spiel ab. Er parierte 20 von 21 Torschüssen und kam somit auf eine Save-Quote von 95,2 Prozent. Die Treffer erzielten jeweils im zweiten Spielabschnitt Berkly Catton für die Kraken und Matvei Gridin für die Flames. Das Game Winning Goal im Penaltyschießen gelang Matvei Gridin für die Flames.

Anaheim Ducks – San Jose Sharks 3:2

Nachdem das erste Drittel torlos blieb, drehten die Ducks im zweiten Spielabschnitt richtig auf und erzielten drei Tore. Cutter Gauthier gelang im Powerplay der Führungstreffer, ehe Radko Gudas und Frank Vatrano nachlegten. Ebenfalls im Mittelabschnitt gelang Pavol Regenda der Anschlusstreffer zum 1:3 für die Sharks. Vier Minuten vor Spielende brachte Adam Gaudette San Jose mit 2:3 heran, doch die Mannschaft konnte nicht mehr nachlegen.

Florida Panthers – Carolina Hurricanes 4:3 n.O.

Die Hurricanes und die Panthers lieferten sich ein enges Spiel, welches Florida erst in der Overtime durch einen Powerplay-Treffer von Jack Studnicka gewann. „Auch wenn es nur ein Preseason-Spiel war, fühlt sich das richtig gut an“, sagte der Torschütze. Studnicka absolvierte bislang 107 NHL-Spiele und wechselte in diesem Sommer zu den Panthers. „Ich denke, mein Spiel passt wirklich gut zu dem System, das sie hier spielen“, sagte er. Zuvor traf ebenfalls Studnicka, Sandis Vilmanis und Brett Chorske für Florida und Givani Smith, Alexander Nikishin sowie Justin Robidas für Carolina.

CAR@FLA: Studnicka erzielt zweiten Treffer des Spiels in Overtime

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