Ankunft und Eingewöhnung in San Jose
Sturm ist neu in der Bay Area im Süden von San Francisco. "Es ist sehr gut hier, sehr angenehm", schildert der deutsche Mittelstürmer seine ersten Eindrücke und muss grinsen: "Ich freue mich einfach mal, dass ich im Dezember und Januar an einem freien Tag mal im Pulli und in der Jogginghose rausgehen und spazieren kann und nicht mit drei Winterjacken wie in Minnesota in den letzten Jahren."
Um sich zu akklimatisieren, setzte Sturm bereits Anfang Juli nach Nord-Kalifornien über. "Ich wollte mich einleben, meine Wohnung einrichten und diese ganzen privaten Dinge erledigen. Das wollte ich nicht während der Vorbereitung machen. Auch die Mannschaft ist super, mit super Typen", so Sturm, der dadurch einen kurzen Sommer hatte: "Natürlich war wenig Zeit da, um sich zurückzulehnen. Ich hatte ja bis Ende Juni Eishockey gespielt, danach gab es die Feiern mit dem Stanley Cup, dann musste ich operiert werden (Leisten-OP, d. Red.) und es ging gleich in die Reha. Ich hatte also nur sechs Tage in Griechenland, dann fing schon wieder die Vorbereitung auf die neue Saison an."
Wiedersehen mit Kahkonen, Kennenlernen mit Meier
In San Jose angekommen, lernte Sturm dann viele neue Gesichter kennen. Allerdings auch ein bekanntes: Mit Torwart Kaapo Kahkonen spielte der Center bereits bei den Minnesota Wild zusammen und pflegt eine Freundschaft mit dem Finnen.
"Mit Kaapo habe ich schon eine längere Verbindung, wir haben auch schon in den Minors zusammengespielt", erklärt Sturm. "Er war auch der Erste, der mir geschrieben hat, als ich hier unterschrieben habe. Er hat sich sehr gefreut, meine Freundin übrigens auch, weil sie sich auch schon gut kennen."