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NHL und NHLPA verständigen sich auf CBA-Verlängerung und Protokolle

Im Falle der endgültigen Ratifizierung gilt die Vereinbarung bis 2025/26, Qualifikationsserien beginnen am 1. August

von Tom Gulitti @TomGulittiNHL / NHL.com Redakteur

Die NHL und die Spielervereinigung NHLPA haben sich auf eine Verlängerung des NHL/NHLPA Collective Bargaining Agreements (CBA) bis zur Saison 2025/26 sowie Protokolle für Phase 3 und 4 des Re-Starts verständigt. Der Spielbetrieb soll am 1. August wieder aufgenommen werden, wie die Liga und die Spielervereinigung am Montag ankündigten.

Die Eröffnung der Trainingscamps an den jeweiligen Teamstandorten ist für den 13. Juli vorgesehen. Damit beginnt Phase 3 des Re-Starts. Am 26. Juli begeben sich die Teams an zwei zentrale Spielorte, an denen ab 1. August in Phase 4 der Spielbetrieb beginnt. Zunächst werden eine Stanley Cup Qualifikation mit 16 Mannschaften und eine Vorrunde der vier besten Mannschaften aus jeder Conference ausgetragen. Welche beiden Städte den Zuschlag als zentrale Spielorte erhalten, wird noch bekanntgegeben.

 

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Damit das CBA und die Protokolle für Phase 3 und 4 endgültig in Kraft treten, müssen noch das NHL Board of Governors und die Mitglieder der NHLPA der Vereinbarung zustimmen. Die Spielervereinigung geht davon aus, dass das Votum der in ihr organisierten Aktiven in den kommenden drei bis fünf Tagen vorliegt.

Das aktuelle CBA, das im Januar 2013 ratifiziert worden war, besaß noch Gültigkeit bis zum 15. September 2022. Nach der Verlängerung läuft es erst am 15. September 2026 aus. Die Ausweitung ermöglicht nun die Planung eines internationalen Terminkalenders und von Events wie dem NHL All-Star Game, dem NHL Winter Classic und der NHL Stadium Series.

Die NHL und die NHLPA hatten von ihrer Option, im September 2019 in neue Verhandlungen über ein CBA einzusteigen, keinen Gebrauch gemacht. Andernfalls hätte dies zur Folge gehabt, dass der Kontrakt zum 15. September 2020 abgelaufen wäre. Stattdessen beschlossen beide Seiten, über eine Verlängerung zu beraten. Die ersten Gespräche liefen bereits vorigen Sommer in der Postseason.

Die Verhandlungen wurden intensiv fortgesetzt, nachdem die NHL die reguläre Saison 2019/20 am 12. März wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochen hatte. Sie waren Teil des Prozesses zur Festlegung für den Re-Start, den die Liga am 26. Mai verkündete. Der Plan sieht vor, dass 24 Teams um den Stanley Cup kämpfen.
In der Stanley Cup Qualifikationsrunde gibt es insgesamt acht Best-of-5-Serien. Die Sieger ziehen in die Stanley Cup Playoffs ein. Die vier besten Teams aus jeder Conference haben ihr Playoff-Ticket bereits sicher. Sie spielen in einer Vorrunde noch ihre Platzierung für die Setzliste aus.

Die NHL-Teams konnten ihre Einrichtungen ab 8. Juni für Phase 2 des Plans zum Re-Start wiedereröffnen, um dort freiwillige Workouts in Kleingruppen zu ermöglichen. Die Trainingsgruppen waren ursprünglich auf sechs Spieler und eine geringe Anzahl an Personal beschränkt. Später wurde die zulässige Größe auf maximal 12 Spieler pro Gruppe angehoben.

In Phase 3 dürfen die Spieler an allen Teamaktivitäten auf und abseits des Eises teilnehmen. Darüber hinaus ist es den Trainern, den Managern und den Mitarbeiter der Klubs erlaubt, direkten Austausch mit den Spielern zu haben. Ferner ist es gestattet, ein Trainingslager durchzuführen. Die Teilnehmer müssen dabei Vorsichtsmaßnahmen befolgen, einschließlich verstärkter Tests auf COVID-19 und sorgfältiger Hygienepraktiken. Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden.

In Phase 4 reisen die 24 Teams zu den zwei zentralen Spielorten. An einem tragen die zwölf Vertreter der Eastern Conference ihre Partien aus, am anderen die Mannschaften der Western Conference.

Die Teams werden sich ausschließlich in sogenannten Phase-4-Sicherheitszonen bewegen. Diese umfassen die Hotels, Restaurants, Trainingseinrichtungen und die Spielstätten. Jede Person, die sich innerhalb dieser Zone aufhält, wird täglich auf COVID-19 getestet und auf Symptome der Krankheit untersucht. Dazu gehören Spieler, Trainer, Angestellte eines Teams, der Liga und der Arena sowie Verkäufer und andere Dienstleister.

Die vier Mannschaften aus der Eastern Conference, die in der Vorrunde aufeinandertreffen, sind die Boston Bruins (44-14-12; Punktequote 71,4 Prozent), Tampa Bay Lightning (43-21-6; 65,7), Washington Capitals (41-20-8; 65,2) und Philadelphia Flyers (41-21-7; 64,5). Alle Teams treten jeweils einmal gegeneinander an.

 

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In den vier Best-of-5-Serien im Osten kommt es zu folgenden Duellen: Pittsburgh Penguins (40-23-6; 62,3) - Montreal Canadiens (31-31-9, .500), Carolina Hurricanes (38-25-5; 59,6) - New York Rangers (37-28-5; 56,4), New York Islanders (35-23-10; 58,8) - Florida Panthers (35-26-8; 56,5) und Toronto Maple Leafs (36-25-9; 57,9) - Columbus Blue Jackets (33-22-15; 57,9).

In der Vorrunde der Western Conference stehen sich der amtierende Stanley Cup Champion St. Louis Blues (42-19-10; 66,2), die Colorado Avalanche (42-20-8; 65,7), Vegas Golden Knights (39-24-8; 60,6) und Dallas Stars (37-24-8; 59,4) gegenüber.

Die Paarungen der vier Best-of-5-Serien im Westen lauten: Edmonton Oilers (37-25-9; 58,5) - Chicago Blackhawks (32-30-8; 51,4), Nashville Predators (35-26-8; 56,5) - Arizona Coyotes (33-29-8; 52,9), Vancouver Canucks (36-27-6; 56,5) - Minnesota Wild (35-27-7; 55,8) und Calgary Flames (36-27-7; 56,4) - Winnipeg Jets (37-28-6; 56,3).

 

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Die Verlierer der acht Qualifikationsserien haben bei einer zweiten NHL Draft Lotterie die Chance, den Nummer-1-Pick beim NHL Draft 2020 zu ergattern.

Die Gewinner bleiben zunächst an ihrem zentralen Spielort. Die vier Teams, die in die beiden Conference-Finals einziehen, werden dann an einem der beiden Orte zusammengezogen. Dort findet auch das Stanley Cup Finale statt.

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