pit bos saturday

NHL.com/de berichtet an jedem Donnerstag über die Spiele zur Hauptsendezeit in Europa in den Serien NHL Saturday bzw. NHL Sunday präsentiert von SAP. Diese Woche geht es um die Begegnung Boston Bruins gegen Pittsburgh Penguins am Samstag um 18:30 Uhr auf Sky Sport 2 (Deutschland) und MySports One (Schweiz, Liechtenstein).

SAP Coaching-Einblicke
Video: BOS-PIT: SAP Coaching-Einblicke
Wenn die Bruins (45-24-5) die Penguins (43-22-11) im TD Garden begrüßen, dann wird es mit ausgetauschten Freundlichkeiten rasch vorbei sein. Für beide Kontrahenten geht es in dem Duell um wichtige Punkte beim Kampf um eine möglichst gute Ausganglage für die im Mai beginnenden Stanley Cup Playoffs 2022. Boston kämpft derzeit mit den Tampa Bay Lightning um den dritten Platz in der Atlantic Division und ist dabei auf jeden Zähler angewiesen, will das Team vor den Titelverteidigern über die Ziellinie einlaufen.
Ähnlich unter Druck stehen auf der anderen Seite die Gäste aus Pittsburgh, die in der Metropolitan Division auf Rang drei liegen, aber die Washington Capitals im Nacken haben. Daher sollten sie sich ebenfalls in der finalen Saisonphase keine Ausrutscher mehr leisten. Spannung ist also garantiert, wenn es am Samstag in Boston für beide Beteiligten um in der Endabrechnung möglicherweise entscheidende Zähler geht.
Spieler, die es zu beachten gilt:
Bruins: Mit 73 Punkten in 63 Einsätzen ist Brad Marchand der erfolgreichste Scorer der Hausherren. Für ihn stehen 31 Tore und 42 Assists zu Buche. Ihm folgt teamintern David Pastrnak, der es auf 71 Zähler bringt, die er in 69 Spielen angesammelt hat. Bei ihm sind es 38 Treffer und 33 Vorlagen. Rang drei belegt Patrice Bergeron, der 66 Mal eingesetzt wurde und in diesen Begegnungen 20 Tore und 36 Assists angesammelt hat, was sich zu 56 Zählern aufaddiert. Taylor Hall folgt mit 55 Punkten (16 Treffer, 39 Vorlagen), die er in 74 Spielen herausarbeiten konnte.
Im Tor Bostons teilen sich Jeremy Swayman und Linus Ullmark den Job zu relativ gleichen Teilen. Swayman brachte es in 36 Einsätzen auf eine Fangquote von 91,5 Prozent. Sein Kollege Ullmark kam 38 Mal zum Zuge und kann auf eine Erfolgsquote von 91,2 Prozent verweisen. Im Gegensatz zu dem gebürtigen Schweden, der in dieser Spielzeit noch nie ohne Gegentor blieb, hat Swayman drei Shutouts erspielt.

BOS@WPG: Hall erzielt aus dem Gewühle heraus ein PPG

Penguins: Punktbester Angreifer im Lager der Gäste ist Sidney Crosby. Der Superstar kommt nach 63 Einsätzen in dieser Saison auf 29 Tore und 51 Assists, was sich zu 80 Scorerpunkten aufaddiert. Hinter ihm liegt Jake Guentzel mit 37 Treffern und 41 Vorlagen zu 78 Zählern auf Rang zwei. Hierfür benötigte dieser 70 Begegnungen, also deutlich mehr als sein Kapitän. Rang drei der teaminternen Bestenliste geht an Verteidiger Kris Letang, der es nach 72 Spielen auf 63 Zähler (acht Tore, 55 Assists) bringt.
Tristan Jarry hat die meisten Einsätze im Tor vorzuweisen. In 58 Begegnungen kommt er auf eine durchschnittliche Fangquote von 91,9 Prozent. Vier Mal blieb der Goalie ohne Gegentor. Sein Backup Casey DeSmith stand 21 Mal zwischen den Pfosten. Er verbuchte 90,6 Prozent abgewehrte Torschüsse. Zudem gelangen ihm zwei Shutouts.

NSH@PIT: Crosby trifft in der Verlängerung

Sie haben gesagt:
"Wir haben eine Menge Fehler gemacht", sagte Bostons Trainer Bruce Cassidy nach der 2:4-Heimniederlage seiner Mannschaft am Dienstag gegen die St. Louis Blues. "Hauptgrund war die mangelhafte Ausführung. Ich denke, wir waren zu egoistisch. Die Jungs wollen den Puck häufig zu lange halten, sie wollen das Spiel machen, anstatt den Puck die Arbeit machen zu lassen. Ich finde, diese beiden Dinge sind ziemlich offensichtlich."
"Ich denke, wir haben hart gekämpft und uns trotz eines schwachen Starts eine Chance auf den Sieg erarbeitet", erklärte Penguins-Coach Mike Sullivan nach der unglücklichen 4:5-Niederlage nach Shootout am Dienstag in der UBS Arena gegen die gastgebenden New York Islanders. "Unser Team hat alles gegeben. Ich denke, wir wurden im Verlauf des Spiels immer besser."
Die Bruins werden siegen, wenn…
… es ihnen gelingt den Heimvorteil zu ihren Gunsten zu nutzen und sie den ambitionierten Gegner dadurch von Anfang an in die Defensive drängen können.
Die Penguins werden siegen, wenn…
… sie die Hausherren durch konsequente Defensivarbeit von ihrem Tor fernhalten und so für Unruhe bei den Bruins sorgen können, deren Selbstvertrauen unter anderem nach der Heimniederlage gegen St. Louis nicht besonders ausgeprägt sein dürfte.