Vor den Monsters geht es äußerst eng zu, welche von den vier Mannschaften, noch als einzige in den sauren Apfel des Ausscheidens beißen muss. Zwischen den Syracuse Crunch mit einem Punkteschnitt von 0,572 auf dem dritten Platz der North und den Rochester Americans mit 0,550 auf dem sechsten Platz, der das Aus bedeutet, ist nur ein geringer Abstand. Dazwischen liegen die Toronto Marlies (0,569) und die Belleville Senators (0,561).
In diesen Vierkampf sind zwei Deutsche verwickelt. Einerseits JJ Peterka bei den Americans und andererseits Marc Michaelis bei den Marlies. Letzterer konnte am vergangenen Sonntag sein Comeback nach fast fünfmonatiger Verletzung feiern. Das letzte Spiel hatte er am 21. November bestritten. Sein Einstand verlief mit zwei wichtigen 4:1-Siegen gegen die Grand Rapids Griffins und Hartford Wolf Pack optimal. Michaelis feierte gegen die Griffins sogar seinen 4. Saisontreffer, indem er ins Empty Net zum Endstand einschoss. Er steht bei neun Punkten in 15 Spielen und sollte für die Marlies eine gute Verstärkung im Endspurt und möglichen Playoffs sein.
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Für Peterka war es in den abgelaufenen sieben Tagen eine Berg- und Talfahrt. Zunächst konnten die Americans am 9. April den direkten Konkurrenten Belleville mit 6:2 vom Eis schießen, wozu Peterka zwei Tore und zwei Assists beisteuerte und zurecht der First Star der Partie wurde. Auch gegen die in der Division zweitplatzierten Laval Rocket blieben die Americans am Mittwoch mit 4:3 nach Verlängerung siegreich. Am Freitag verloren sie jedoch gegen die Senators mit 1:2. In den beiden Begegnungen blieb Peterka ohne Punkt.
Die North führen souverän die Comets an und sind mit einer Punktequote von 0,667 bereits für die Playoffs qualifiziert. In deren Tor steht zumeist Schmid, der in dieser Woche in zwei Spielen 58 Schüsse abwehrte. Es reichte allerdings nur zu einem Sieg, denn gegen die Rocket verloren sie mit 3:5. Gegen die Syracuse Crunch war aber Schmid mit einer Fangquote von 96,2 Prozent und einem Gegentor zum 5:1-Sieg wieder ein besserer Rückhalt.
In der Atlantic Division fehlt den Hershey Bears von Tobias Geisser nicht mehr viel, um den Einzug in die Playoffs perfekt zu machen. Mit zwei Siegen und fünf Punkten in vier Spielen dieser Woche legten sie einen guten Grundstein für den Endspurt. Der Schweizer Verteidiger blieb ohne Punkt. Verstärkung erhält sein Team ab sofort vom deutschen Stürmer Julian Napravnik, der für die Minnesota State University in der NCAA spielte und dort mit 49 Punkten (18 Tore, 31 Assists) der viertbeste Scorer der Liga wurde. Für die Bears wird er bis zum Ende der kommenden Saison auflaufen.