NYR@PHI: Zibanejads Hattrick, 3 Assists bringen Sieg

Mit Nino Niedereiter, Pius Suter, Kevin Fiala und Roman Josi machten vier Schweizer bei den Donnerstagsspielen der NHL als Scorer auf sich aufmerksam. Eine überragende Leistung bot Mika Zibanejad von den New York Rangers, dem ein Hattrick und dazu noch drei Assists gelangen. Rocco Grimaldi von den Nashville Predators legte einen Galaauftritt mit vier Toren hin.

SPIEL DES TAGES
Ottawa Senators - Toronto Maple Leafs 2:3 n. V.
18 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung sorgte Justin Holl für einen kollektiven Jubelausbruch bei den Maple Leafs. Auf Zuspiel von Mitch Marner setzte er den Puck mit einem Handgelenkschuss in die Maschen und sicherte seiner Mannschaft damit in der umkämpften Partie den Zusatzpunkt.
Die Senators waren im Canadian Tire Centre mit einem Shorthander von Connor Brown mit 1:0 in Führung gegangen (19.). Es war das erste Gegentor für Torontos Schlussmann Jack Campbell nach 152:30 Minuten. Im zweiten Abschnitt glichen die Maple Leafs durch Ilya Mikheyev zum 1:1 aus (35.). Nach einem Lattenschuss von TJ Brodie sprang der Puck an die Schulter von Mikheyev und von dort über die Linie. Im letzten Durchgang erzielte Jason Spezza mit einem Schlagschuss das 2:1 für die Gäste (51.). Nach einem Fehlpass von Campbell war Alex Formenton zur Stelle und traf durch die Beine des Keepers zum 2:2 (54.).
Nachdem im weiteren Verlauf der regulären Spielzeit keine Tore mehr fielen, ging es in die Overtime, in der die Maple Leafs das bessere Ende für sich hatten. Senators-Stürmer Tim Stutzle kam auf eine Einsatzzeit von 16:09 Minuten, davon 2:48 im Powerplay. Er gab in dieser Zeit drei Torschüsse ab.

TOR@OTT: Holl trifft in der Verlängerung zum Sieg

HERAUSRAGENDE SPIELER AUS D/CH/A
1. Nino Niederreiter, Carolina Hurricanes: Der Churer erzielte beim 4:3-Auswärtssieg nach Verlängerung gegen die Columbus Blue Jackets sein 14. Saisontor und war für den Gegner ein ständiger Gefahrenherd.
2. Pius Suter, Chicago Blackhawks: Beim 3:0-Heimerfolg gegen die Florida Panthers stellte der Zürcher einmal mehr seine Torjägerqualitäten unter Beweis. Er schoss das zwischenzeitliche 2:0 und erreichte somit die Marke von zehn Treffern in seiner Rookie-Saison.
3. Roman Josi, Nashville Predators: Der Berner war am 7:1-Kantersieg gegen die Detroit Red Wings mit zwei Assists beteiligt und baute seine Punkteserie auf fünf Spiele aus.

FLA@CHI: Suter trifft im Nachschuss zum 2:0

DIE 3 STARS DES TAGES
1. Mika Zibanejad, New York Rangers (drei Tore, drei Assists): Der Center war nicht zu bändigen. Beim 8:3-Auswärtstriumph gegen die Philadelphia Flyers gelang ihm sein zweites Sechs-Punkte-Spiel in Folge gegen den Kontrahenten aus Pennsylvania.
2. Rocco Grimaldi, Nashville Predators (vier Tore): Der Rechtsaußen besiegte die Red Wings mit seinem Viererpack praktisch im Alleingang.
3. Sidney Crosby, Pittsburgh Penguins (drei Assists): Nach seinen drei Assists beim 4:0-Erfolg gegen die Buffalo Sabres steht der Penguins-Kapitän nun bei 1300 Scorerpunkten in der NHL.
ZITAT DES TAGES
Nino Niederreiter von den Hurricanes über den Erfolg bei den Blue Jackets: "Es war insgesamt ein sehr schweres Spiel für uns. Wir haben nicht so gespielt, wie wir es wollten. Aber wir haben einen Weg gefunden, um zu gewinnen."
DIE ÜBRIGEN SPIELE IN KÜRZE
Nashville Predators - Detroit Red Wings 7:1
Die Red Wings und Torwart Thomas Greiss erlebten einen rabenschwarzen Abend in der Bridgestone Arena. Nach zwei Toren von Rocci Grimaldi und einem Treffer von Eeli Tolvanen in den ersten acht Minuten war vorzeitig Schluss für Greiss. Seinen Platz zwischen den Pfosten nahm fortan Calvin Piccard ein. Doch auch er musste noch viermal hinter sich greifen. Grimaldi traf zwei weitere Male, dazu je einmal Mikael Granlund und Mathieu Olivier. Kapitän Roman Josi steuerte zwei Assists zum Kantersieg bei. Das Ehrentor für die Red Wings schoss Bobby Ryan. Nashvilles Verteidiger Luca Sbisa fehlte nach wie vor wegen einer Verletzung.

DET@NSH: Grimaldi trifft bei 7:1-Sieg vier Mal

Philadelphia Flyers - New York Rangers 3:8
Überragender Akteur der Rangers war Mika Zibanejad. Mit einem Hattrick und drei Assists legte er ein Sechs-Punkte-Spiel im Wells Fargo Center hin. Alle seine Treffer beim dritten Sieg der New Yorker in Serie erzielte der Angreifer im Powerplay. Für die weiteren Tore sorgten Pavel Buchnevich (2), Ryan Strome, K'Andre Miller und Filip Chytil. Bei den Flyers zeichneten sich Claude Giroux, Kevin Hayes und Sean Couturier als Torschützen aus. Michael Raffl blieb ohne Scorerpunkt. Philadelphia verlor zum vierten Mal hintereinander.
Colorado Avalanche - Vegas Golden Knights 5:1
Mit einem imposanten Auftritt gegen den Spitzenreiter der Honda West Division haben die Avalanche ihre Punkteserie auf neun Spiele ausgedehnt. Max Pacioretty hatte Vegas im ersten Drittel nach vorne gebracht. Im zweiten Abschnitt zündeten die Gastgeber in der Ball Arena den Turbo. Joonas Donskoi, J.T Compher, Cale Makar und Gabriel Landeskog stellten den Zwischenstand auf 4:1. Im Schlussdurchgang setzte Pierre-Edouard Bellemare noch einen drauf. Colorados Torwart Philipp Grubauer bot erneut eine starke Leistung. Er parierte 18 von 19 Schüssen.

VGK@COL Makar erhöht mit einem Alleingang auf 3:1

Columbus Blue Jackets - Carolina Hurricanes 3:4 n. V.
Dougie Hamilton von den Hurricanes baute seine Punkteserie mit einem Assist auf 13 Spiele aus. Den Schlusspunkt in der Nationwide Arena setzte Sebastian Aho in der zweiten Minute der Verlängerung. Die Tore für Carolina in der regulären Spielzeit besorgten Cedric Paquette, Martin Necas und Nino Niederreiter. Bei Columbus jubelten Zach Werenski, Cam Atkinson und Oliver Bjorkstrand. Verteidiger Dean Kukan stand 13:12 Minuten auf dem Eis und hatte zwei geblockte Schüsse zu verzeichnen.
Pittsburgh Penguins - Buffalo Sabres 4:0
Die Sabres kassierten die 16. Niederlage am Stück. Die Kommandos auf der Trainerbank gab General Manager Kevyn Adams, weil Coach Don Granato und sein Assistent Matt Ellis auf dem Covid-19-Protokoll stehen und daher ihren Job vorübergehend nicht ausüben können. Die Treffer der Hausherren in der PPG Paints Arena gingen auf das Konto von Jared McCann (2), Debütant Radim Zohorna und Jake Guentzel. Kapitän Sidney Crosby glänzte mit drei Assists. Schlussmann Casey DeSmith parierte 36 Schüsse bei seinem Shutout.

Minnesota Wild - St. Louis Blues 2:0
Die Wild feierten den elften Sieg hintereinander im heimischen Xcel Energy Center. Marcus Johansson brachte Minnesota in Führung. Die Vorlage kam von Kevin Fiala. Kirill Kaprizov legte nach. Die 37 Schüsse der Blues auf das Gehäuse von Minnesota wurden allesamt eine sichere Beute von Schlussmann Cam Talbot, der sich seinen zweiten Shutout in der laufenden Spielzeit sicherte. Wild-Stürmer Nico Sturm blieb diesmal ohne Scorerpunkt.
Chicago Blackhawks - Florida Panthers 3:0
Mit 41 Paraden hatte Blackhakws-Goalie Kevin Lankinen großen Anteil am Erfolg im United Center. Für ihn war es der zweite Shutout in der NHL. Doch auch in der Offensive wussten die Gastgeber zu gefallen. Patrick Kane und Pius Suter brachten Chicago im zweiten Durchgang auf die Siegerstraße und Brandon Hagel machte im letzten Drittel alles klar. Philipp Kurashev bot eine eher unauffällige Leistung. Die Panthers zogen erstmals in dieser Saison in drei Spielen nacheinander den Kürzeren.

FLA@CHI: Lankinen holt mit 41 Saves einen Shutout

Dallas Stars - Tampa Bay Lightning 4:3
Die Erfolgsserie von Lightning-Torhüter Andrei Vasilevskiy ist nach zwölf Siegen gerissen. In einem spannenden Duell im American Airlines Center sorgte Roope Hintz kurz vor dem Ende für die Entscheidung zugunsten der Stars. Zuvor hatten Miro Heiskanen, Joe Pavelski und Jason Robertson das Spiel nach einer Zwei-Tore-Führung der Lightning durch Yanni Gourde und Alex Killorn gedreht. Den Ausgleich durch Ondrej Palat beantwortete Hintz schließlich mit dem Siegtreffer.
Boston Bruins - New York Islanders 3:4 n. V.
Bei ihrer Rückkehr nach der coronabedingten Pause mussten sich die Bruins im TD Garden mit einem Punkt zufriedengeben. Für die Entscheidung in der Partie sorgte Anthony Beauvillier, der in der Verlängerung nach 21 Sekunden für die Islanders einnetzte. In der regulären Spielzeit hatten Jean-Gabriel Pageau mit seinem 100. NHL-Tor, Josh Bailey und Oliver Wahlstrom für die Gäste getroffen. Für die Bruins waren Karson Kuhlman, Steven Kampfer und Anders Bjork erfolgreich. Torhüter Tuukka Rask zog sich während des Spiels eine Verletzung zu. Er wurde durch Jaroslav Halak ersetzt.

NYI@BOS: Beauvillier trifft zum Sieg in Verlängerung

Washington Capitals - New Jersey Devils 4:3
Mit einem Doppelpack hatte Evgeny Kuznetsov entscheidenden Anteil am achten Erfolg der Capitals in den zurückliegenden neun Begegnungen. Alex Ovechkin markierte beim Heimspiel in der Capital One Arena sein 721. NHL-Tor. Darüber hinaus traf Dmitry Orlov. Nicht zum Aufgebot von Washington zählte Jonas Siegenthaler. Bei den Devils, die nach wie vor auf ihren verletzten Kapitän Nico Hischier verzichten müssen, trugen sich Nicholas Merkley, Miles Wood und Jesper Bratt in die Torschützenliste ein.