Die Rangers liegen im Rennen um die Plätze in den Stanley Cup Playoffs in einer relativ komfortablen Position. Sie stehen mit 86 Punkten (38-19-10) auf dem dritten Platz in der Metropolitan Division, acht Zähler hinter den zweitplatzierten New Jersey Devils und acht Punkte vor den Pittsburgh Penguins, die auf Platz vier liegen. Die Capitals drohen hingegen die Playoffs zu verpassen. Sie liegen mit 71 Zählern (32-29-7) fünf Punkte hinter den New York Islanders, die den zweiten Wildcard-Platz in der Eastern Conference belegen.
"Wir waren einfach nicht schnell genug", bemängelte Capitals-Trainer Peter Laviolette, der verletzungsbedingt auf Kapitän Alex Ovechkin verzichten musste. "Wir haben den Puck nicht schnell genug nach vorne gebracht und haben den Puck zu lange gehalten. Wir sind nicht in den offenen Raum gegangen. Wir haben die Pässe, die da waren, nicht genommen. Dann wird man unter Druck gesetzt und sie drehen den Spieß um."
Um New Yorks Chancen auf die K.o.-Runde weiter zu steigern, holte General Manager Chris Drury vor der NHL Trade Deadline namhafte Verstärkung für die Offensive. Von den St. Louis Blues stieß Torjäger Vladimir Tarasenko zum Team, von den Chicago Blackhawks kam Superstar Patrick Kane. Gegen die Capitals machte Zibanejad aber klar, dass trotz aller Verstärkung weiterhin er der gefährlichste Vollstrecker der Rangers ist.