Was die sportliche Seite anbelangt, hält Fleury einen Angriff der Wild auf den Stanley Cup durchaus für möglich. "Ich denke, wir haben das Zeug dazu, in den Playoffs gut abzuschneiden. Das System und die Struktur passen. In der Mannschaft steckt jede Menge Potenzial. Die Voraussetzungen für einen Playoff-Run sind deshalb gegeben", betonte er.
In 928 NHL-Einsätzen während der regulären Saison hat Fleury mittlerweile 511 Siege eingefahren. Damit liegt er in der ewigen Bestenliste der Torhüter an dritter Stelle hinter Spitzenreiter Martin Brodeur (691) und dem Zweiten Patrick Roy (551). Zumindest Roy auf der Gewinnerliste noch zu überholen, scheint durchaus drin zu sein.
"Mein Hauptziel waren 500 Siege. Das hatte ich mir vor ein paar Jahren in den Kopf gesetzt. Natürlich will man danach immer den Nächsten auf der Liste packen. Patrick und Marty sind zwei von meinen Vorbildern. Ich werde alles daransetzen, so lange zu spielen, wie es irgend geht. Dann wird man sehen, was noch machbar ist", ließ Fleury zu diesem Thema verlauten.
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Gespannt auf die bevorstehende Zeit bei den Wild ist auch Angreifer Jost. "Ich weiß viel über Minnesota und habe dort eine Menge Freunde", gab er nach Bekanntgabe des Trades zu Protokoll. "Es ist ein starkes Team in einer eishockeyverrückten und schönen Stadt. Als ich davon erfahren habe, dass es Minnesota werden würde, habe ich mich riesig gefreut, dorthin zu kommen und mitzuhelfen, dass die Mannschaft so oft es geht gewinnt und die Playoffs erreicht", fügte er hinzu.
Blueliner Deslauriers beschrieb seine Qualitäten, die er den Wild zur Verfügung stellen kann, wie folgt: "Ich sorge für die nötige Energie und ein sicheres Defensivspiel." In der Offensive sollte man dagegen keine Wunderdinge von ihm erwarten. "Ich wünschte, ich könnte 19 Tore machen wie Moose (Marcus Foligno - d. Red.). Aber dafür reichen meine Fähigkeiten leider nicht aus", sagte er mit einem schelmischen Lächeln.