Ich lernte ihn in Vancouver kennen. Zuerst traf ich ihn auf einem Golfturnier. Die Canucks durchlebten damals schwierige Zeiten. Er war noch neu im Team, kam zusammen mit Brian Burke. Er hatte damals einige Eintrittspreise für eine Auktion zur Verfügung gestellt, aber fast niemand wollte darauf bieten. Das war schon etwas peinlich. Jahre später konnten wir darüber lachen. Dann konnte man keine Tickets für die Canucks mehr bekommen, überall waren sie ausverkauft.
Er war ein toller Mann. Ein wirklich guter Freund. Ich respektierte ihn immer sehr. Er war immer ehrlich. Er war kein Angeber. Man wollte immer um ihn sein.
Er hatte viele Eigenschaften die man mit "irisch" umschreiben würde. Man konnte mit ihm immer viel Spaß haben.
Er hat immer gerne Geschichten erzählt. Das konnte er gut. Ich kann mich heute noch an viele davon gut erinnern.
Einmal zum Beispiel, da fragte ihn eine Frau am Flughafen von Calgary nach einem Autogramm. Sie schwärmte von ihm, machte ihm Komplimente. Und er stand bereitwillig auf, lächelte und war höflich. Am Ende bedanke sie sich mit einem freundlichen 'Thank you, Mr. Burns.' Wir lachten, denn wir waren uns sicher, dass sie bis zum heutigen Tage noch nicht weiß, dass sie mit Pat Quinn gesprochen hatte.
Als er in Toronto gearbeitet hat, da bin ich ebenfalls in die Stadt gezogen weil wir mit Boston Pizza dort expandiert hatten. Ich erinnere mich noch, wie ich eines Tages beim Friseur saß, wo ein Foto von Pat hing. Der Friseur erzählte mir, dass Pat sein Lieblingsspieler sei. Ich fragte ihn, ob er ihn je habe spielen sehen. Der Friseur verneinte, meinte, dass er es sich nicht leisten könne zu den Spielen zu gehen. Also gab ich ihm ein paar Tickets. Ich erzählte auch Pat von der Geschichte und bat ihn doch einmal dort vorbeizuschauen, was er auch tat, als er von seiner Mutter zurückkam, welche er besucht hatte. Pat fragte also nach Walter. Und der brach fast zusammen. Pat ließ sich die Haare schneiden. Er sah dann ein Foto von Tie Domi an der Wand. Er bat ihn das Foto herunterzunehmen, weil der Junge gar nicht so hart sei wie er glauben würde. Wir lachten herzlich.
Zudem konnte man seinen Zigarrengeruch immer schon in der Luft riechen, noch bevor man ihn sehen konnte. Pat liebte das. Er rauchte die Dinger bis es nicht mehr ging.
Es viel im schwer, als er am Ende nichts mehr mit dem Hockey zu tun hatte, als es nicht mehr ging. Da konnte er nur schwer drüber reden. Als er wieder in Vancouver war, da haben wir noch häufig telefoniert. Ich habe seine Nummer noch heute. Er hatte sie nie geändert.