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Mit einem 4:1-Heimsieg gegen die Anaheim Ducks in Spiel 5 der Ersten Runde der Stanley Cup Playoffs 2026 bleiben die Edmonton Oilers im Geschäft und konnten in der Best-of-7-Serie auf 2:3 verkürzen. Trainer Kris Knoblauch hatte seinen angeschlagenen Kapitän Connor McDavid an die Seite von Leon Draisaitl gestellt. Eine Rechnung, die voll aufging. Am Mittwoch erläuterte Knoblauch seine Gedankengänge hinter seiner Reihenbesetzung und gab Grünes Licht für Superstar McDavid in Spiel 6 am Donnerstag (10 p.m. ET; Freitag, 4 Uhr MESZ).

Mit neu-formierten Top-6-Reihen war Edmonton ins Elimination Game gegen Anaheim gestartet: Draisaitl (2-0-2) und McDavid (0-2-2) liefen in der ersten Sturmreihe neben Kasperi Kapanen (0-0-0) auf. Die zweite Formation bildeten Zach Hyman (1-0-1), Ryan Nugent-Hopkins (0-2-2) und Vasily Podkolzin (1-0-1). 

„‚Nuge‘ und ‚Hys‘ haben schon immer gut zusammengespielt, die beiden haben einfach eine gute Chemie. Egal in welcher Reihe Podkolzin spielt, er macht sie besser, ob in einer Checking- oder einer Scoring-Line. Wenn er dabei ist, dann ist er eine Hilfe. Ich hatte bei den Dreien also ein gutes Gefühl“, erklärte Knoblauch. „McDavid und Draisaitl waren immer gut. Diese Saison sind sie ein bisschen ins Straucheln geraten, sie haben nicht so gut gepunktet wie sonst, egal ob es am Glück lag oder an etwas anderem. Aber natürlich haben sie eine gewisse Chemie. In einem Elimination Game mussten wir unser Spiel in die Hände unserer beiden besten Spieler geben. Sie mussten den Ausgang des Spiels diktieren. Kapanen hatte zuletzt auch gut gespielt, das waren meine Gedankengänge.“

Knoblauch landete mit seiner Reihenbesetzung jedenfalls einen Volltreffer, denn seine beiden Top-Reihen sorgten für alle vier Tore. Draisaitl an die Seite von McDavid zu stellen, hatte sogar noch einen zusätzlichen Hintergrund.

ANA@EDM, GM 5: Draisaitl lauert im Powerplay in seinem Wohnzimmer und versenkt einen Onetimer

„Es hat definitiv ein wenig Druck von seinen Schultern genommen. Leon konnte den Puck etwas mehr haben, sodass Connor nicht alles selbst machen musste. Er wurde gut unterstützt von Leon und Kapanen, der auch gut gespielt hat“, so Knoblauch. „Leon nimmt viele Faceoffs. Connor und er reden vor den Bullys darüber, wer das Anspiel übernimmt. Manchmal hat man Erfolg gegen einen bestimmten Gegenspieler oder es geht darum, ob man den Faceoff auf der Vorhand oder Rückhand spielt. Es nimmt auf jeden Fall Druck von Connor.“

Für die Oilers hat sich die Ausgangsposition vor Spiel 6 im Honda Center nur marginal verändert. Nach wie vor gilt: Sieg oder Sommerpause.

„Nach einem Sieg fühlst du dich immer gut. Nach einer Niederlage, insbesondere in der Verlängerung, hängen die Köpfe nach unten und du fühlst dich schlecht. Jetzt brauchen wir nur noch zwei statt drei Siege. Die Stimmung nach dem Spiel war eine andere. Doch schon am nächsten Tag geht es weiter und wir denken nur noch an das nächste Spiel“, betont Knoblauch.

Alle wichtigen Szenen aus dem Spiel zwischen den Edmonton Oilers und den Anaheim Ducks

Ein Ausrufezeichen und ein Fragezeichen setzte der Headcoach hinter die Personalien McDavid und Jason Dickinson: „Beide sind angeschlagen. Connor wird spielen, bei ‚Dicks‘ werden wir erst vor dem Spiel eine Entscheidung treffen.“

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