In der Saison 2014/15 wurde er im Tausch für Maxim Lapierre von den Pittsburgh Penguins zu den Blues geschickt. Dort gelangen ihm in 31 Spielen noch ein Tor und zwei Vorlagen. In vier Playoff-Partien blieb er ohne Scorerpunkt. Danach war für Goc das Kapitel NHL abgeschlossen. Auch er beendete bei den Adlern Mannheim in Deutschland seine Laufbahn.
Ein guter Bekannter in der DEL ist auch Dominic Lavoie. Der gebürtige Kanadier, der aber auch einen österreichischen Pass hat, stand drei Spielzeiten bei den Hannover Scorpions unter Vertrag. Seine NHL-Karriere war da schon vorbei. Zur Stammkraft reichte es bei Lavoie nicht. Zwischen 1988/89 und 1993/94 brachte er es auf 38 Spielen in der besten Liga der Welt. Er erzielte fünf Tore und leistete achtmal die Vorarbeit.
Gedraftet wurde Lavoie nie. Über die Minor Leagues machte er auf sich aufmerksam. Sein NHL-Debüt feierte er in der Saison 1988/89. Die Blues setzten ihn einmal ein. Sein erstes Tor gelang ihm erst in der Spielzeit darauf. In dieser hatte er mit 13 auch die meisten Einsätze in einer NHL-Saison. Insgesamt brachte es Lavoie in 26 Spielen für die Blues auf zwei Tore und vier Vorlagen.
1992/93 war Lavoie zuerst ein Bestandteil der Organisation Ottawa Senators und anschließend bei den Boston Bruins aktiv. Doch auch dort kam er nicht über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinaus. Das galt auch für seine letzte NHL-Station, die Los Angeles Kings. Nach der Saison 1993/94 ging es für ihn nach Europa, zuerst zu VEU Feldkirch nach Österreich. Über Hannover ging es dann zurück nach Feldkirch, zum EC Supergau.
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Auch für den zweiten Österreicher reichte es lediglich zu wenigen Einsätzen bei den Blues. Der Wiener Reinhard Divis bemühte sich vergeblich um den Posten als Nummer eins im Tor der Blues. Im Jahr 2000 wurde Divis in der achten Runde an 261. Stelle von den Blues gedraftet. Unterm Strich stehen für ihn 28 NHL-Einsätze (16 Starts), alle für die Blues, zu Buche. Der Linksfänger bekam in der Saison 2001/02 seine ersten NHL-Minuten. 2002/03 kam er in zwei Starts auf zwei Siege. 2003/04 hatte er mit 13 Einsätzen (neun Starts, vier Siege, vier Niederlagen) die meisten in einer Saison. 2005/06 stand er noch einmal in zwölf Spielen auf dem Eis, hatte bei fünf Starts aber auch fünf Niederlagen in der Statistik.
Divis' Pech: Die Blues hatten zu seiner Zeit immer gestandene NHL-Torhüter in ihren Reihen, die nur schwer zu verdrängen waren: Brent Johnson, Chris Osgood, Fred Brathwaite, Patrick Lalime oder Curtis Sanford. Zur Saison 2006/07 ging er wieder zurück nach Europa und heuerte in Salzburg an. Nach der Spielzeit 2011/12 beendete er in Wien seine Karriere.