"Er war positiv. Es ist großartig diese positive Energie auf der Bank zu haben. Wenn man einen guten Shift hat, dann freut es einen auch das zu hören. Er macht das. Ich genoss es ihn hinter der Bank zu haben."
"Es ist ein sehr schöner Charakterzug. Er ist ein smarter Mann und er war sehr positiv. Er schickte mich raus und gab mir die Chancen. Ich glaube, dass ich aufblühte ... Ich bin am besten, wenn ich mit Vertrauen spiele. Er gab mir die Gelegenheit [am Montag] und ich war selbstsicher.
"Ich habe es sehr genossen für ihn zu spielen."
Das ist meine Trainerphilosophie, deutete Gulutzan an.
"Wir haben die Jungs korrigiert und auch eingewiesen, besonders die jungen Spieler", sagte er. "Man möchte die Jungs ermutigen und sie antreiben. Aus meiner Sicht sind wir sehr gut vorbereitet, aus diesen Jungs das Beste herauszuholen. Sie spielen, wir korrigieren und treiben sie an, aber es ist ihr Spiel."
Gulutzan scheute sich auch nicht davor Veränderungen vorzunehmen. Bei 0-1 Rückstand nahm er Torwart Mason McDonald nach 18:01 Minuten im dritten Drittel vom Eis und wiederholte es, 2-Tore in Rückstand liegend, bei einer 2-Mann Überzahlsituation als noch 20 Sekunden auf der Uhr standen.
"Wir werden ihn auch in ähnlichen Spielen wie diesem, wenn noch 2 1/2 Minuten zu spielen sind, rausnehmen", sagte Gulutzan. "Ihr seid doch alle Analysten. Es gibt Studien, die zeigen, wann es die beste Zeit für deine Mannschaft ist den Torwart rauszunehmen. Diese 2-Minuten Marke ist das Zeichen für mich."
Beim zweiten Mal hat es geklappt. Calgarys Kapitän Mark Giordano verkürzte nach 19:51 Minuten Edmontons Führung auf 2-1.
Gulutzan nahm nach dem Treffer sofort eine Auszeit, um noch einen schnellen Spielzug zu versuchen.
Solche Entscheidungen fallen automatisch, sagte Gulutzan.
"Auszeiten nehmen, die Bank managen, es gibt Strafzeiten und verletzte Spieler, das muss nun ich handhaben", sagte er.
"Ich habe mich dabei ziemlich wohl gefühlt."