Laut Abseitsregel (83,1) ist ein Spieler als nicht im Abseits stehend zu betrachten, wenn er im entscheidenden Moment entweder seine Skates noch auf oder aber zumindest noch in Kontakt mit der Blauen Linie steht, wenn die Scheibe ins Angriffsdrittel gespielt wird. Dieser Wortlaut soll zukünftig wohl dahingehend geändert werden, dass der Schlittschuh zukünftig nicht mehr direkt mit der Linie in Kontakt sein muss, sondern dann auch im Luftraum darüber befindlich sein kann, also der Schuh in der Luft sein darf zum Zeitpunkt der Linienüberquerung.
Jede entsprechende Regeländerung der General Manager müsste anschließend jedoch auch noch vom NHL Competition Committee und dem Board of Governors bestätigt werden.
Dallas Stars GM Jim Nill verspricht sich von einer solchen Änderung eine zukünftige leichtere Überprüfbarkeit durch die Challenge der Coaches.
Theoretisch soll hier die Anzahl der Videoüberprüfungen reduziert werden. Bisher ist zukünftig häufig darüber gestritten worden ob der Fuß eines Spieler in dem Moment in der Luft war, oder aber das Eis berührte.
"Im American Football reicht das auch so, in der Luft, eine Linie zu überqueren" meint auch Pittsburghs GM Jim Rutherford. "Ob ein Fuß dabei in der Luft ist spielt da keine Rolle, wenn eine Linie überquert wird. Das wäre dann eine andere Betrachtungsweise."
Montreal Canadiens Coach Claude Julien sieht darin auch eine Möglichkeit es den Schiedsrichtern leichter zu machen.
"Aus meiner Sicht ist es einfach auch schwer auf den kleinen Tablets zu erkennen was da genau vor sich ging. Ich wäre daher dafür diese Regel dahingehend zukünftig zu vereinfachen."