Bei all dem Lob bleibt Hischier selbst bescheiden und fokussiert sich darauf Eishockey zu spielen, seine Leistung abzurufen und sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Letzteres hat für ihn oberste Priorität.
"Wenn die Mannschaft gewinnt, dann ist es nicht so entscheidend, wie ich gespielt habe", betonte er abgeklärt. "Wir wollen wieder die Playoffs erreichen und dafür müssen wir als Team hart arbeiten."
Diese Einstellung wird es sein, die New Jersey mit Hischier in den Reihen benötigen wird, um im Konzert der Großen in der Metropolitan Division und der Eastern Conference wieder einen Platz unter den besten acht Mannschaften in der Conference zu belegen. Im Spiel gegen die Oilers wirkten die Devils bereits präsenter, einsatzbereiter und frischer als die Kanadier und fuhren die ersten zwei Punkte der Saison durchaus verdient ein.
Bereits am Donnerstag (7:00 ET) erwarten die Devils im Heimauftakt im Prudential Center den Titelverteidiger Washington Capitals aus der eigenen Division, ehe am Samstag (1:00 ET) mit den San Jose Sharks ein Titelkandidat aus der Western Conference in New Jersey aufkreuzt. Die Begegnungen werden zu ersten Prüfsteinen für die Mannschaft von Trainer John Hynes.
"Wir müssen uns als Team und ich mich als Spieler Schritt für Schritt weiterentwickeln, nur so funktioniert es", verdeutlichte Hischier. "Es ist schön, den ersten Sieg eingefahren zu haben, aber die Saison ist noch lang und jedes Spiel wird zu einer neuen Herausforderung. Aber ich freue mich darauf."