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Bei der NHL Global Fan Tour in Berlin 2022 waren vor dem Stand von Upper Deck die Schlagen stets lange. Freude der Spielerkarten kamen hier voll auf ihre Kosten, konnten Karten kaufen, tauschen und sogar selbst personalisierte mit eigenem Foto ausstellen lassen. NHL.com/de hat mit Vize-Präsident für Verkauf und Marketing Michael Phillips sowie mit Senior-Marketing-Manager Paul Nguyen über das Phänomen Upper Deck gesprochen.

Nach der Covid-Pandemie ist nicht nur die Global Fan Tour zurück in Europa, sondern auch das Sponsoring von Upper Deck. "Es waren lange, drei Jahre, bis wir wieder nach draußen gehen, uns mit unseren Fans treffen und interagieren und Veranstaltungen abhalten konnten", sagt Phillips. "Viele von unseren Initiativen konzentrieren sich insbesondere auf Europa, umso wichtiger ist es, dass wir, die NHL, der Eishockey-Sport und die Spielerkarten hier aktiv und zu sehen sind. Darauf haben wir uns sehr gefreut."
"Jeder hat sich sehr über unsere Aktivitäten auf den Fan-Festen gefreut, es waren auch viele Kinder hier", fügt Nguyen hinzu. "Fans hatten die Möglichkeit, ein Foto zu schießen - und wir haben es in eine eigene, personalisierte Spielerkarte verwandelt. Es ist ein haptisches Gefühl, diese Karte dann mit nach Hause nehmen zu können. Zudem können die Besucher auch die originalen Spielerkarten kaufen."

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Diese Angebote wurden in Berlin bei alten und jungen Fans sehr gut angenommen. "Wir hatten schon immer eine große Anzahl an Sammlern in Finnland, Schweden und in Deutschland. Ein Markt, der immer unfassbar viel größer wird, ist der in Tschechien", erklärt Phillips. "Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass es die größte Fanbase in Tschechien gibt. Eishockey war dort schon immer sehr beliebt, das Interesse daran ist zuletzt regelrecht explodiert. Es kommen auch viele NHL-Spieler von dort. Glücklicherweise werden wir im Rahmen der Global Fan Tour auch dort vertreten sein. Wir freuen uns darauf, mit den Sammlern in Kontakt zu treten und die Begeisterung für Spielerkarten mit ihnen zu teilen. Der Markt wächst, auch in Deutschland und in Skandinavien, aber auch in Ländern, in denen wir das nicht erwartet hätten, wie etwa dem Vereinigten Königreich."
Einen anziehenden Effekt hat aus Sicht von Phillips definitiv die NHL als Liga. "Die NHL hat große Anstrengungen unternommen, das Spiel in Europa größer und bekannter zu machen. Wir sind sehr stolz darauf, auch die Spielerkarten Hand in Hand mit der NHL zu bewerben. Die Begeisterung für diese Trading Cards sind größer als jemals zuvor."

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Das Interesse für Spielerkarten entstand eigentlich in Nordamerika, doch der Trend schwappte schnell auch über den großen Teich nach Europa. "Es hat immer viel mit Traditionen zu tun. In Europa ist man lange Zeit nicht mit Trading Cards aufgewachsen, es war kein Teil der Kultur hier. Aber das ändert sich gerade und hat auch während der Pandemie noch einmal einen großen Schub bekommen", so Phillips. "Ich denke auch, dass sich die Europäer immer mehr anschauen, was in anderen Teilen der Welt passiert, insbesondere in Nordamerika. Früher war es auch schwerer, an diese Spielerkarten ranzukommen. Auch das hat sich geändert. Unser e-Pack-Plattform erlaubt es zudem, dass alle Menschen auf der Welt Zugang zu Trading Cards bekommen können. Globale Events wie etwa die NHL Global Series sorgen dafür, dass wir eine neue Zielgruppe an Sammlern direkt ansprechen und für Spielerkarten begeistern können."
Beim Sammeln und Tauschen geht es nicht nur um eine große Anzahl an Karten und Spielern - natürlich geht es auch darum, einen Star-Spieler oder einen Landsmann in seine Sammlung aufnehmen zu können. "Es ist egal, ob du aus Nordamerika oder aus Europa kommst - die Sammler halten eigentlich nach denselben Dingen Ausschau", verrät Phillips. "Sie jagen alle die Karten derselben Spieler. Darunter sind natürlich die großen Namen wie Connor McDavid oder Auston Matthews."

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Upper Deck hofft, Wechselwirkungen mit den Interessen der NHL erzielen zu können und die Menschen in Europa mehr und mehr für Eishockey zu begeistern. "In unseren Augen ist Upper Deck international, wir denken also genau wie die NHL, die ihre Initiativen international anlegt. Wir teilen also dasselbe Ziel", sagt Phillips. "Wir wollen weiter wachsen und können schon ein Wachstum in neuen Märkten wie China, Australien, Japan oder Südkorea verzeichnen. Dort hielt sich das Interesse für Hockey in den letzten Jahren in Grenzen, doch auch dort werden dieser Sport und auch die Spielerkarten immer beliebter.