Allgemein setzt Trainer Fischer für das dritte Turnier der European Hockey Tour verstärkt auf junge Kräfte. "Wir hatten bereits zu Beginn der Saison geplant, dass wir im Februar mit einem etwas jüngeren Kader antreten werden. Wir möchten diese Spieler auf höchstem internationalem Niveau Erfahrungen sammeln lassen. Gleichzeitig ändert das nichts an unserer Herangehensweise an jedes Spiel. Wir wollen wie im November und Dezember den Gegnern auf Augenhöhe begegnen und möglichst gute Resultate erzielen", ließ er in einer Pressemitteilung der Swiss Ice Hockey Federation verlauten.
Das Schweizer Team hat seit Montag einige Trainingseinheiten absolviert und trifft am heutigen Donnerstag in der Swiss Life Arena in Zürich auf Olympiasieger und Weltmeister Finnland. Nach dem Heimspiel reist die Nati am Freitag nach Malmö und spielt dort am Samstag um 16 Uhr gegen Gastgeber Schweden und am Sonntag um 12 Uhr gegen Tschechien.
Die U25 des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) feierte nach intensiver Trainingsarbeit ein Erfolgserlebnis im ersten Duell gegen die Slowakei. Sie setzte sich am Mittwoch mit 3:2 n. P. durch. Coach Sulzer, der den Lehrgang in der Slowakei stellvertretend für Bundestrainer Harold Kreis leitet, zeigte sich mit der Vorstellung seiner Schützlinge zufrieden. "Es war über 60 Minuten ein gutes, schnelles und intensives Eishockeyspiel. Unsere Jungs haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben sehr strukturiert gespielt, viele Torchancen herausgearbeitet und am Ende verdient gewonnen", sagte er.
Einen besonderen Glücksmoment erlebte Angreifer Bennet Roßmy von den Eisbären Berlin. Er erzielte mit dem zwischenzeitlichen 2:1 sein erstes A-Länderspieltor für Deutschland. "Es war ein gutes Spiel von uns allen, wir haben als Team gut zusammengearbeitet. Dabei haben wir uns an den Plan gehalten und die Kleinigkeiten über weite Strecken richtig gemacht", meinte er im Anschluss an die Begegnung.
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Danjo Leonhardt von den Nürnberg Ice Tigers zeichnete für den anderen Treffer der DEB-Auswahl in der regulären Spielzeit verantwortlich. Den entscheidenden Penalty verwertete Tim Wohlgemuth von den Adler Mannheim.
Laut DEB-Sportdirektor Christian Künast verfolgt der Verband mit der Dienstreise und den zwei Länderspielen in der Slowakei ein strategisches Ziel. "Für uns ist die fünftägige U25-Maßnahme ein wertvoller, internationaler Vergleich und die Möglichkeit, talentierte Spieler zu sichten, die perspektivisch für unsere Herren-Nationalmannschaft in Frage kommen. Wir sehen dadurch, wie breit wir aufgestellt sind im Hinblick auf den Kader für die Weltmeisterschaft 2023", erläuterte er.