Bergeron

Patrice Bergeron von den Boston Bruins hat sich in der vergangenen Woche einer Operation am linken Ellenbogen unterzogen. Dabei wurde eine Sehne gerichtet. Die Genesungszeit liegt zwischen zehn und zwölf Wochen. Damit könnte er Ende August auf Eis zurückkehren, falls er seine Laufbahn fortsetzt. Diese Entscheidung steht nämlich nach wie vor aus.

Bergeron, der seit 2003 für die Bruins aufläuft und mit ihnen 2011 den Stanley Cup gewann, wird zum 13. Juli ein Unrestricted Free Agent, sollte es nicht vorher zu einer Einigung mit Boston kommt. "Die OP hat den Entscheidungsprozess verzögert. Ich habe immer gesagt, dass ich mir die Zeit nehme, die ich brauche, um den richtigen Entschluss zu fassen. Mehr gibt es dazu im Moment nicht zu sagen", teilte er am Sonntag mit, nachdem er zum fünften Mal in seiner Karriere die Selke Trophy als defensivstärkster Stürmer der NHL erhalten hatte.

CAR@BOS, Sp4: Bergeron trifft unmittelbar nach Bully

In der vergangenen Saison brachte es der 36 Jahre alte Angreifer auf 73 Einsätze in der regulären Saison und 65 Scorerpunkte (25 Tore, 40 Assists). In den Stanley Cup Playoffs kamen sieben Zähler (drei Tore, vier Assists) in sieben Spielen hinzu.
Bergeron ist der letzte einer ganzen Reihe von Bruins-Akteuren, die in jüngster Zeit operiert werden mussten. Stürmer Brad Marchand (beide Hüften) und Verteidiger Charlie McAvoy (linke Schulter) fallen deshalb sechs Monate aus, Blueliner Matt Grzelcyk (rechte Schulter) fehlt fünf Monate und Defensivmann Mike Reilly (rechter Knöchel) muss drei Monate pausieren.