Unglaublich auch, dass McDavid die Meilensteine immer schneller erreicht: Er brauchte 92 Spiele für die 100 Scorerpunkte, 82 weitere für die 200, 68 weitere für die 300, 67 weitere für die 400 und nun 64 weitere für die 500. Kaum auszumalen, wo der Kanadier aus Richmond Hill (Provinz Ontario) am Ende seiner schon jetzt traumhaften Karriere stehen wird.
McDavid folgt Crosbys Beispiel
"Es ist nicht das wichtigste auf der Welt", hatte McDavid vor dem Spiel noch über die Zahl 500 gesagt. "Es ist ein kleiner Meilenstein und es macht Spaß, diese abzuhaken." Angesprochen auf Crosby sagte der Center: "Das ist lustig. Immer, wenn du mit so einem Spieler gleichziehen kannst, ist es etwas Besonderes. Er war so erfolgreich in dieser Liga und hat alles erreicht, was ich auch erreichen möchte. Er ist ein großartiges Vorbild. Er hat alles erreicht, was er sich vorstellen konnte. Er wollte sich bei Faceoffs steigern und hat es geschafft. Er wollte mehr Tore schießen und hat das geschafft. Ich denke, dass ich von ihm viel lernen kann, denn er hat sein Spiel über die letzten Jahre verändert und macht alles, was er kann, um erfolgreich zu sein."
Kaum war der Puck aufs Eis gefallen, war McDavid schon wieder im Vollgas-Modus und ließ auch beim Erreichen des 500. Scorerpunkts nichts anbrennen: 225 Sekunden waren gespielt, da flackerte die Torlampe schon auf. Ryan Nugent-Hopkins servierte den Puck in der neutralen Zone für Jesse Puljujarvi, der einen Doppelpass mit dem auf dem linken Flügel postierten McDavid spielte und dann zum 1:0 traf (4.).
Bei seinem 501. Punkt lieferte er beim Powerplaytor von Leon Draisaitl zum zwischenzeitlichen 3:1 den zweiten Assist: McDavid schickte die Scheibe mit einem Querpass in den Slot, wo Nugent-Hopkins direkt abfasste. Draisaitl staube den Abpraller dann erfolgreich ab (37.).