Sein Teamkollege Meier steckt seit längerer Zeit in einem Formtief. Vom erfolgreichen Scoring der vergangenen Spielzeiten ist er derzeit meilenweit entfernt. Nach 52 Einsätzen in der laufenden Saison stehen für New Jerseys Power Forward gerade einmal 28 Punkte (14 Tore, 14 Assist) zu Buche. Dass diese unbefriedigende Ausbeute am Selbstvertrauen nagt, versteht sich von selbst. Hinzu kommt, dass auch die Devils ihren eigenen Ansprüchen gewaltig hinterherhinken. Nach aktuellem Stand würden sie die Stanley Cup Playoffs klar verpassen. Zuletzt setzte es fünf Niederlagen in sechs Begegnungen. Rückenwind für Olympia sieht anders aus.
Die Kings tun sich im Playoff-Rennen ebenfalls schwerer als erwartet und wären Stand heute wie die Devils nicht in der Postseason vertreten. Fiala reist mit der Hypothek von vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen zur „Nati“. Drei Assists gelangen dem Flügelstürmer in diesem Zeitraum. Alles in allem 40 Punkte (18 Tore, 22 Assists) hat er nach 56 Vorstellungen auf dem Konto. Mit einem Schnitt von 0,7 Zählern bewegt er sich auf dem Niveau der Vorsaison, die er mit 60 Punkten aus 81 Spielen abschloss. Allerdings hat er das Zeug zu mehr, wie er die drei Jahre davor mit jeweils mehr als 70 Punkten unter Beweis stellte.
Nationaltrainer Patrick Fischer wird aus den genannten Gründen bei den drei Topangreifern zunächst als Seelenmasseur gefragt sein. Doch vielleicht sorgen die Luftveränderung und der olympische Spirit von selbst für den nötigen Energieschub bei Hischier, Meier und Fiala.
2. Welcher Torwart macht das Rennen?
Ein Luxusproblem hat der Schweizer Coach bei der Besetzung des Torhüterpostens. Alle drei Goalies im Kader befinden sich in guter Verfassung und hätten sich den Startplatz unisono verdient. Und jeder hat ein gewichtiges Argument, das für ihn spricht.
Bei Reto Berra (Fribourg-Gottéron) sind es die besten Statistiken aller drei in den für einen Torwart relevanten Bereichen. Nach 33 Spielen in der National League (32 Starts) hat er einen Gegentorschnitt von 1,98 und eine Fangquote von 92,1 Prozent vorzuweisen. Darüber hinaus feierte er fünf Shutouts. Leonardo Genoni (EV Zug) lief 34-mal auf (33 Starts). Sein Gegentorschnitt beträgt 2,38 und die Save-Quote liegt bei 91,5 Prozent. Er hielt seinen Kasten viermal sauber. Akira Schmid (Vegas Golden Knights) stand 29-mal zwischen den Pfosten (25 Starts) und hatte einen Gegentorschnitt von 2,53, eine Fangquote von 89,5 Prozent und zwei Zu-Null-Spiele zu verzeichnen.