Die Olympia-Pause bedeutet für die NHL eine Zäsur, denn vom 6. bis 25. Februar 2026 ruht für insgesamt 20 Tage der Spielbetrieb. NHL.com/de nutzt die Unterbrechung für einen Blick auf die Lage in der Liga.
Enges Rennen um die Playoff-Plätze
So spannend und ausgeglichen war die Liga schon lange nicht mehr. Das gilt insbesondere für die Eastern Conference, in der 15 von 16 Mannschaften eine Punkte-Prozentquote von über 50 haben. Wirklich abgeschlagen sind eigentlich nur die New York Rangers (43,9 P%) als Letzter. Selbst der Vorletzte, die New Jersey Devils (50,9 P%) haben „nur“ elf Punkte Rückstand auf Rang drei in ihrer Metropolitan Division. Super eng geht es im Verfolgerfeld um die Wildcard-Plätze zu. Die Boston Bruins (60,5 P%) stehen noch über dem Strich, darunter lauern Columbus Blue Jackets (58 P%), Washington Capitals (55,1 P%), Ottawa Senators (55,3 P%), Toronto Maple Leafs (55,3 P%), Philadelphia Flyers (54,5 P%) und Florida Panthers (53,5 P%) eng gestaffelt.
In der Western Conference haben immerhin elf von 16 Teams eine Punkte-Prozentquote von über 50. Vor allem in der Pacific Division liefern sich der Seattle Kraken (56,3 P%), die Anaheim Ducks (56,3 P%), Los Angeles Kings (53,6 P%) und San Jose Sharks (52,7 P%) ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Jeder Punkt ist wichtig und kann am Ende den Unterschied ausmachen.
Würden die Stanley Cup Playoffs 2026 heute beginnen, wären die Hälfte der qualifizierten Teams aus der Vorsaison nicht mit dabei, darunter auch der amtierende Stanley Cup Champion Florida Panthers oder der Presidents‘-Trophy-Gewinner Winnipeg Jets. Stattdessen gäbe es acht Neueinsteiger: fünf im Osten (Detroit Red Wings, Pittsburgh Penguins, New York Islanders, Buffalo Sabres, Boston Bruins) und drei im Westen (Seattle Kraken, Utah Mammoth, Anaheim Ducks). Langjährigen Playoff-Teilnehmern droht das Aus. Es scheint, als würden die Karten neu gemischt und Rollen neu verteilt werden.


























