Zwei Tage nach der 3:6-Niederlage vom Sonntag an gleicher Stelle, zeigten sich die Capitals diesmal über die vollen 60 Minuten auf dem Eis deutlich entschlossener, agierten wesentlich effizienter als in den vergangenen Tagen und ließen den Penguins durch drei Tore von Conor Sheary, Jakub Vrana und Lars Eller in der Endabrechnung keine Chance auf einen weiteren Sieg.
Da nützte es den traditionell heimstarken Gastgebern am Ende auch nichts, dass ihr Torhüter Tristan Jarry mit 39 Saves einen neuen persönlichen Saisonbestwert aufstellte und sich den Angreifern des Gegners wild entschlossen entgegenstemmte. Die erste Heimniederlage für Pittsburgh konnte er dadurch gegen diese konzentriert auftretenden Capitals nicht verhindern.
Nach einem von beiden Mannschaften eher abtastend geführten ersten Drittel brachte Sheary die Gäste in der 25. Minute in Führung. Er profitierte dabei von einer Vorlage von Richard Panik. Für den Torschützen war es der fünfte Treffer im siebten Spiel gegen sein ehemaliges Team.
Vrana erhöhte in der 32. Minute auf 2:0. Dies entsprach dem Spielverlauf, da Washington die Penguins mit einem Torschussverhältnis von 18:5 im zweiten Drittel unter Dauerdruck setzte. Sie zeigten sich dabei auch von der Tatsache, dass alle bisherigen drei Saisonvergleiche gegen das Team von Kapitän Sidney Crosby verlorengingen, nicht beeindruckt. Nach einem 3:4 nach Shootout am 17. Januar, einem 4:5 nach Verlängerung am 19. Januar und der deutlichen Niederlage vom Sonntag, waren in diesem Duell diesmal erstmalig wieder die Capitals mit einem doppelten Punktgewinn dran.
"Ich denke, die Leistung war heute Abend wirklich sehr gut", freute sich Washingtons Trainer Peter Laviolette nach der Schlusssirene entsprechend. "Es schien, als ob diesmal jeder auf den Punkt konzentriert war und sich voll für die Mannschaft eingebracht hat. Ich habe es ja immer schon gesagt, es ist hart, wenn man ein Eishockeyspiel verliert. Aber es ist besonders schwer, wenn es das vierte in Folge ist. Es gab aber auch eine Menge Dinge, die mir bei unserem letzten Spiel hier durchaus gefallen hatten. Wir mussten unsere Aktionen einfach nur ein bisschen sauberer umsetzen und ausspielen. Und heute Abend haben wir zum Glück sauberer gespielt. Sie haben im dritten Drittel dann noch ein bisschen Druck gemacht. Aber insgesamt war es von unserer Seite ziemlich gut, ziemlich stark."
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Spätestens nach Ellers Treffer zum 3:0 zu Beginn des finalen Abschnitts war die Vorentscheidung zu Gunsten Washingtons an diesem Tag gefallen. Der Ehrentreffer der Hausherren durch Zach Aston-Reese fünf Minuten vor dem Spielende war nur noch Ergebniskosmetik.
"Die Penguins sind ein gutes Team", lobte Capitals-Stürmer T.J. Oshie den diesmal unterlegenen Gegner. "Wir hatten dieses Jahr schon einige Probleme mit ihnen. Defensiv, offensiv und was die Special Teams angeht, denke ich, dass das unser bestes Spiel in diesem Jahr war. Das ist etwas, worüber wir uns freuen und worauf wir aufbauen können, wenn wir jetzt weitermachen."
Aufgebaut werden kann seitens der Capitals auch auf die konstant guten Leistungen von Stürmer Nicklas Backstrom. Diesem wurde bei Vranas Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 ein weiterer Assist gutgeschrieben, wodurch sich seine Saisonausbeute auf 19 Punkte (sieben Tore, 12 Vorlagen) steigerte. In zwölf der vergangenen 14 Spiele wurde er somit zumindest mit einem Zähler für seine persönliche Statistik belohnt.
Fortgesetzt soll der Aufwärtstrend bei den Capitals am Donnerstag, wenn sie sich in der heimischen Capital One Arena mit den Buffalo Sabres messen werden (7 p.m. ET; NHL.tv; Fr. 1 Uhr MEZ).