Sowohl in der Offensive als auch in der Defensive konnte keiner den Canadiens das Wasser reichen. Sie schossen sage und schreibe 387 Tore und mussten nur 171 Gegentreffer hinnehmen, was einer beeindruckenden Tordifferenz von +216 entsprach. Mit Steve Shutt (60 Treffer) und Guy Lafleur (56) führten nach der Hauptrunde zwei Angreifer von Montreal die Torschützenliste der NHL an. Lafleur war darüber hinaus mit 136 Punkten der Topscorer. Torhüter Ken Dryden rangierte in der Gesamtwertung der Liga mit zehn Shutouts und einer Fangquote von 92,0 Prozent auf Platz eins.
Vor heimischem Publikum musste die Mannschaft von Trainer Scotty Bowman in 40 Spielen lediglich eine Niederlage hinnehmen. Am 30. Oktober unterlag sie den Boston Bruins mit 3:4. "Das war der Abend vor Halloween", merkte der Coach rückblickend mit einem Schmunzeln an. Ansonsten gab es 33 Heimsiege und sechs Remis.
Folge uns auf [Facebook und Twitter für exklusiven Inhalt und NHL-Neuigkeiten!]
In der zweiten Saisonhälfte biss sich die Konkurrenz fast durchweg die Zähne an den bärenstarken Canadiens aus. Nach einer 3:7-Auswärtspleite am 17. Januar bei den Bruins zog Montreal im weiteren Verlauf der Hauptrunde nur noch ein einziges Mal in 34 Spielen den Kürzeren, am 6. März mit 1:4 bei den Buffalo Sabres.
Als Gewinner der Norris Division waren die Canadiens bereits für Viertelfinale der Stanley Cup Playoffs qualifiziert. Vier Teams mussten dafür erst den Umweg über die Vorrunde gehen. In der Runde der letzten Acht trafen die Canadiens auf die St. Louis Blues. Der Favorit machte mit seinem Kontrahenten kurzen Prozess. Mit einem Sweep (7:2, 3:0, 5:1, 4:1) und einem imposanten Torverhältnis von 19:4 zog Montreal ins Halbfinale ein.
Dort hatten es die Canadiens mit den New York Islanders zu tun. Die Vertretung aus Long Island war zwar ein härterer Gegner als zuvor St. Louis, aber das Weiterkommen war nie gefährdet. Die Schützlinge von Coach Bowman lagen in der Best-of-7-Serie zu keinem Zeitpunkt hinten. Nach zwei Heimsiegen der Canadiens (4:3, 3:0) im Forum de Montreal folgten eine Niederlage und ein Sieg im Nassau Coliseum (3:5, 4:0). Nach einem 3:4 n.V. vor eigenem Publikum machten sie den Einzug ins Stanley Cup Finale mit einem 2:1 in Spiel 6 bei den Islanders perfekt.