Stärken
Bei einer Mannschaft, die im Vorjahr mit 37 Zählern aus 56 Begegnungen mit sechs Punkten Rückstand auf den Vorletzten (Anaheim Ducks, 43 Pkt.) abgeschlagen am Tabellenende abschloss, fällt es schwer ausgeprägte Stärken zu benennen. Positiv in Erinnerung blieb von der Spielzeit 2020/21, dass sie trotz aller Probleme nie aufsteckten, bis zum Schluss der Saison um jeden einzelnen Sieg kämpften und mit aller ihr zur Verfügung stehenden Macht versuchten, das Blatt zu wenden. Dass dies nicht wirklich gelang, lag auch am zu schwach besetzten Kader, der mit dem eng getakteten Spielplan einer verkürzten Runde unter Corona-Bedingungen nie wirklich gut zurechtkam. Ein Blick in die Statistiken sieht die Sabres sowohl in den Bereichen der erzielten Tore (138 ligaweit auf Rang 28) als bei den Gegentoren (mit 199 auf dem vorletzten Rang) weit hinten platziert.
Entwicklungspotenzial
Raum für Verbesserungen gibt es in Buffalo folglich reichlich und in allen Mannschaftsbereichen. Insbesondere in der zuletzt wenig überzeugenden Offensive und bei Auswärtsauftritten (Rang 31 mit nur sieben Siegen in 28 Spielen) muss es zukünftig wieder aufwärtsgehen, wenn das Team in Richtung Ligamittelfeld kommen will. Hierzu bedarf es einiger durchschlagskräftiger Angreifer. Im aktuellen Kader ist keiner zu finden, sodass es schwer fällt hier an eine rasche und nachhaltige Trendwende zu glauben.
Playoff-Chancen
Realistisch gesehen gibt es auch in der kommenden Spielzeit keine Chancen auf eine Playoff-Qualifikation für die Sabres. Zu groß war der Abstand zu den erhofften Rängen in der Tabelle der Vorsaison, zu unspektakulär verlief die bisherige Offseason. Ein Fünkchen Hoffnung bleibt allerdings immer: In einer so ausgeglichen besetzten Liga wie der NHL weiß man nie, was passiert, wenn im Oktober der Puck zum ersten Mal fällt. Um an eine Teilnahme an der K.o.-Phase im kommenden Frühjahr zu glauben, muss man allerdings ein ausgewiesener Sabres-Fan sein.