Doch es verbleiben zahlreiche Debütanten, die mit Spitzenleistungen dazu beitrugen, dass ihre Teams sich Hoffnungen auf den Cup machen dürfen. Allen voran ist Michael Bunting zu nennen. Der Außenstürmer der Toronto Maple Leafs überholte das Spitzentrio Zegras, Raymond und Seider und setzte sich an die Spitze der Scorerliste der Rookies. Mit 63 Punkten (23 Tore, 40 Assists) ist er der sechstbeste Scorer der Maple Leafs, die mit 3,86 Toren pro Spiel die drittbeste Offensive der Liga stellen. Trotz der starken teaminternen Konkurrenz, entwickelte sich Bunting im Laufe der Saison zu einem der wichtigsten Bestandteile der Torfabrik Toronto. Er gehört zu den wenigen Rookies, die durchaus in der Lage sein könnten, Guentzels Rekord in Gefahr zu bringen. Vorausgesetzt, die Maple Leafs bleiben länger im Rennen als die Jahre zuvor, wo stets in der 1. Runde Schluss war.
Die Florida Panthers, die zu den Favoriten auf den Cup gehören, haben ebenfalls einen Rookie mit gehöriger Durchschlagskraft. Center Anton Lundell wusste mit 43 Punkten (18 Tore, 25 Assists) in 60 Spielen sowohl als Torjäger, als auch als Vorbereiter zu überzeugen. Mit den Panthers hat er beste Chancen in den Playoffs weit zu kommen und dadurch eine Menge Punkte zu sammeln.
Die Minnesota Wild schicken den effektivsten Rookie ins Feld. Matt Boldy liegt mit 34 Punkten (14 Tore, 20 Assists) zwar nur auf Platz neun der Rookie-Scorerliste, das gelang ihm allerdings in nur 40 Spielen. Mit 0,85 Punkten pro Spiel hat er den besten Durchschnitt aller Rookies, die mehr als zwei Spiele bestritten. Sollten sich die Wild in den ersten beiden Runden durchsetzen können, könnte er in der überaus torgefährlichen Reihe mit Kevin Fiala und Frederick Gaudreau in der Lage sein, an den Punkterekord heranzukommen.