In dieser Ausgabe: Ein All-Star-Team mit Spielern aus der PENNY DEL und der National League
Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers und Kevin Fiala von den Los Angeles Kings repräsentieren das deutsche und Schweizer Eishockey beim Honda NHL All-Star Game 2023 am 4. Februar (ab 21 Uhr MEZ; NHL.tv) in Sunrise. NHL.com/de hat dieses Event zum Anlass genommen und ein All-Star-Team rein aus Akteuren der Deutschen Eishockey Liga (PENNY DEL) und der Schweizer National League zusammengestellt. Als entscheidendes Kriterium galt die Leistung in der laufenden Saison. Berücksichtigt sind überdies ausschließlich deutsche, Schweizer oder österreichische Akteure.
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So könnte die Aufstellung eines 14-köpfigen All-Star-Teams (zwölf Skater, zwei Torhüter) für ein Turnier im 3-gegen-3-Format, wie es in der NHL beim All-Star Weekend praktiziert wird, aussehen:
Marcel Brandt - Dominik Bokk - Tyler Moy
Dean Kukan - Gregory Hofmann - Marcel Noebels
Ramon Untersander - Marc Michaelis - Maximilian Kammerer
Yasin Ehliz - Fabio Hofer - Dario Bürgler
Melvin Nyfeller
Felix Brückmann
Die Leistungsnachweise der Nominierten:
Marcel Brandt (Straubing Tigers)
Der Verteidiger überzeugte nicht nur in der Defensive, sondern kurbelte auch das Offensivspiel seines Teams gehörig an. Kein anderer Blueliner der PENNY DEL gab mehr Torschüsse ab als er (164). Nach 45 Partien sind für ihn 33 Punkte (sieben Tore, 26 Assists) verzeichnet. Viermal traf er im Powerplay. Hervorzuheben ist zudem seine Plus-Minus-Bilanz von +24.
Dominik Bokk (Löwen Frankfurt)
Der Erstrundenpick der St. Louis Blues beim NHL Draft 2018 (Gesamtposition 25) spielt eine überragende Saison beim Liganeuling. Mit 49 Punkten (24 Tore, 25 Assists) rangiert der Angreifer auf Platz zwei der DEL-Scorerwertung. Die Plus-Minus-Bilanz von +23 ist ebenfalls bemerkenswert.
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Tyler Moy (SC Rapperswil-Jona Lakers)
Im Schnitt auf einen Punkt pro Einsatz hat es der Stürmer beim Schweizer Playoff-Anwärter aus dem Kanton St. Gallen gebracht. 41 Punkte (21 Tore, 20 Assists) aus ebenso vielen Auftritten sind für ihn registriert. 129-mal schoss er einen Puck auf den gegnerischen Kasten.
Dean Kukan (ZSC Lions)
Der NHL-erprobte Defensivspieler hat seine Qualitäten auf beiden Seiten des Eises nachhaltig unter Beweis gestellt. In 42 Begegnungen schaffte er 29 Punkte (sieben Tore, 22 Assists) und eine +19 in der Plus-Minus-Wertung. Herauszustellen ist ferner seine Fairness. In der laufenden Runde hat er sich erst acht Strafminuten eingehandelt.
Gregory Hofmann (EV Zug)
Mit 36 Punkten (zwölf Tore, 23 Assists) aus 33 Spielen gehört der ehemalige NHL-Profi zu den erfolgreichsten Schweizer Angreifern in der National League. Viel mehr Zähler wird er aber in der regulären Saison wohl nicht sammeln können. Eine Fußverletzung hat für ihn eine mehrwöchige Zwangspause zur Folge. Spätestens in den Playoffs will er aber wieder ins Geschehen eingreifen.
Marcel Noebels (Eisbären Berlin)
Der variabel einsetzbare Stürmer ließ sich nicht von den schwachen Vorstellungen des amtierenden Deutsche Meisters in dieser Saison nach unten ziehen. Mit 47 Punkten (15 Tore, 32 Assists) aus 45 Partien liegt er im Soll und ist mit Abstand bester Scorer seiner Mannschaft.
Ramon Untersander (SC Bern)
Der Routinier zählt seit vielen Jahren zu den absoluten Leistungsträgern in Bern. Mit 34 Punkten (neun Tore, 25 Assists) aus 43 Auftritten ist er aktuell der Spitzenreiter im Liga-Gesamtklassement der Verteidiger.
Marc Michaelis (SCL Tigers)
Der frühere NHL-Spieler gehört zu den positiven Überraschungen in der Schweiz. In seiner ersten Saison in der National League hat der Deutsche 38 Punkte (14 Tore, 24 Assists) aus 42 Partien auf dem Konto. Damit befindet sich der Center an zehnter Stelle in der Scorerwertung.