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Devan Dubnyk will an die Spitze

Wild Torwart fühlt sich nach Sommertraining stark und freut sich auf neuen Trainer Bruce Boudreau

von Kevin Woodley / NHL.com Korrespondent

KELOWNA, British Columbia -- Minnesota Wild Torwart Devan Dubnyk ist gierig auf den Start der neuen Saison unter dem neuen Trainer Bruce Boudreau und freut sich darauf, zeigen zu können, was er aus der harten Saison 2015-16 gelernt hat.

Dabei wurde am 13. Februar, während einer 1-11-2 Serie, auch Trainer Mike Yeo gefeuert und durch Interimstrainer John Torchetti ersetzt, der die Wild mit einem Lauf von 15-11-1 in die Stanley Cup Playoffs brachte. Trotz der Kehrtwende ersetzte General Manager Chuck Fletcher Torchetti durch Boudreau, kurz nachdem der von den Anaheim Ducks entlassen wurde, nachdem sie in der ersten Runde der Western Conference in Spiel sieben gegen die Nashville Predators verloren hatten.

Und nach Dubnyks Leistung, die unter seinen Erwartungen lag. Nachdem er 2014-15 im Finale um die Vezina Trophy stand, mit 92,9% Fangquote und einem Gegentorschnitt von 2,07, rutschte er auf eine Fangquote von 91,8% und einen Gegentorschnitt von 2,33 ab.

"Wenn es solche Veränderungen gibt, herrscht immer eine gewisse Ungewissheit, da ist es für uns alle aufregend, dass Chuck jemanden wie Bruce gekriegt hat", erzählte Dubnyk. "Ich habe nur gutes über Bruce gehört, deshalb freuen wir uns alle. Und ich freue mich ganz besonders auf die nächste Saison."

Diese persönliche Aufregung stammt aus der Analyse einiger seiner Enttäuschungen des letzten Jahres.

"Es ging bergauf und -ab und es gab Dinge, die ich bisher in meiner Karriere mental so noch nicht verarbeiten musste, in Hinsicht auf einen neuen Vertrag, den Kampf um Einsätze und solche Probleme, denen man in seiner Karriere begegnet", erklärte Dubnyk. "Ich denke, ich habe letzte Saison vieles erlebt, worauf ich aufbauen kann, was mich diese Saison stärken kann, nachdem ich das durchgemacht habe. Deshalb freue ich mich."

Video: DAL@MIN, Gm6: Dubnyk makes post-to-post save

Dubnyk ging mit der Erwartung in die letzte Saison, dass einige Leute seinen Vertrag über sechs Jahre, den er am 4. Juli unterschrieb, in Frage stellen würden. Er wusste, dass einige bezweifeln würden, ob sein Lauf mit den Wild in der zweiten Hälfte der Saison 2014-15, während dem er auf eine Statistik von 27-9-2, 93,6% Fangquote und einen Gegentorschnitt von 1,78 kam, nachdem er Mitte Januar von den Arizona Coyotes kam, einen neuen Vertrag rechtfertigen würde. Er bereitete sich auf die Frage vor, ob er der Torwart sei, der letzte Saison im Finale um die Vezina Trophy landete, oder der, der die vorige Saison nach zwei Transfers in der AHL mit einer Vertragsauflösung beendete.

"Ich war darauf vorbereitet, dass schnell Kritik kommen würde, wenn ich keine gute Statistik liefere", gab Dubnyk zu. "So sehr man sich darauf vorbereitet, ist es doch frustrierend wenn es passiert. In Hinsicht auf Siege und Niederlagen hatten wir zu Beginn der Saison Erfolg, aber meine Statistik war nicht gut und das machte mir ein wenig zu schaffen. So sehr man es auch versucht, man ist nicht darauf vorbereitet, wenn die Fragen und Zweifel kommen."

Dubnyk beendete die letzte Saison mit einer Statistik von 32-26-6 und fünf Shutouts. Solide, aber weit entfernt von den Zielen, die er sich selbst gesetzt hatte.

"Ich wurde frustriert, weil ich weiß, dass ich auf diesem Level sein kann, auf Spitzenniveau", erklärte Dubnyk. "Und auf diesem Niveau will ich sein und ich will dafür arbeiten, deshalb ist es manchmal gut sich selbst Druck zu machen. Aber in der Saison habe ich mich manchmal zu sehr unter Druck gesetzt, wegen des neuen Vertrags und den Erwartungen, die nach der letzten Saison kamen."

Zurückblickend sagte Dubnyk, er könne diese Gedanken hinter sich lassen, indem er sich auf Details konzentriere. Dass Klischee, man solle die Dinge eins nach dem anderen angehen, ist oft einfacher gesagt, als getan, aber Dubnyk eiferte letzte Saison diesem Ziel entgegen.

"Hat man sowas miterlebt, kann man besser damit umgehen", sagte er.

Video: MIN@DAL, Gm5: Dubnyk shuts down Hemsky with skate

Nach einem gebrochenen Zeigefinger an seiner Stockhand, erlitten während dem Training vor dem ersten Spiel der ersten Runde der Western Conference gegen Dallas, verbrachte Dubnyk den Sommer damit, sich weiter darauf zu konzentrieren, wodurch er sich von der Saison 2013-14 erholt hatte, als er als erster Torwart der Edmonton Oilers anfing und am Ende seine Zukunft in der NHL in Frage gestellt sah. Er verbrachte eine Woche im Net360 Goalie Camp, organisiert von seinem ehemaligen Trainer Adam Francilia und Ray Petkau von der Alpha Management Group, wo er wieder mit seinem ehemaligen Torwarttrainer von den Oilers, Fredric Chabot vereint wurde, den Dubnyk für sein solides technisches Fundament verantwortlich macht und begann mit True Focus Vision aus Minnesota zu arbeiten, um seine Sehfähigkeit zu verbessern.

Dubnyk arbeitete auch den Rest des Sommers mit Francilia, der Dubnyks Form mit positionsspezifischen Trockenübungen verbesserte. Außerdem arbeitete er abseits vom Eis mit Torwarttrainer Lyle Mast an seinen Kopfbewegungen und der Puckverfolgung.

"Ich kratze gerade an der Oberfläche", analysierte Dubnyk seine Arbeit mit Mast und an der relativ neuen Philosophie der Kopfhaltung. ""Das ist jeden Tag eine neue Herausforderung, weil jeder Aspekt deines Spiel darauf zurückzuführen ist. Es geht beim Skating los, über das Stellungsspiel und die Saves bis zum Abdecken des Pucks. Das gehört alles zusammen."

Das Sommertraining mit Francilia und Mast geht Hand in Hand, mit Übungen, die sich auf seinen Stand konzentrieren, der ihm erlaubt, seinen Kopf und Körper effizient zu bewegen, etwas dass letzte Saison darunter gelitten hatte, dass er in die Hocke und auf die Knie ging. Dubnyk sagte, er habe sich in beiden Bereichen in den letzten beiden Saison verbessert, aber keinen davon gemeistert, was ihn für die neue Saison nur noch mehr anstachele.

"Ich habe mein ganzes leben gesagt, wenn ich nicht immer versuche mich zu verbessern, bis ich aufhöre zu spielen, dann habe ich ein Problem, weil ich denke, niemand kommt je an den Punkt, wo er sich nicht mehr verbessern muss", erklärte er.

 

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