Die Fahne Deutschlands wird ein paar Seiten weiter hinten im Geschichtsbuch der Organisation prominent repräsentiert. Mit Friesen, Goc und Hiemer bilden drei Urgesteine des Eishockeys aus diesem Land die NHL-Fraktion.
Torhüter Friesen, im Jahre 1958 in Winnipeg geboren, spielte 1986/87 vier Begegnungen in Reihen der Devils. Zwei Mal stand er dabei von Beginn an zwischen den Pfosten. Gewinnen konnte er keine der Begegnungen und hinterließ mit einer Fangquote von lediglich 80 Prozent in seiner kurzen Zeit in der NHL auch keinen dauerhaften Eindruck auf der großen Bühne. Dies gelang dem ehemaligen Nationaltorhüter der DEB-Auswahl vor allem in späteren Jahren in Deutschland, als er in Rosenheim und München zur Torhüterlegende wurde. Friesen nahm im Laufe seiner aktiven Zeit an den Eishockey-Weltmeisterschaften von 1981, 1982, 1983, 1985, 1987, 1989 sowie an den Olympischen Winterspielen von 1984, 1988 und 1992 teil. Seine Zeit bei den Devils verlief hingegen unspektakulär.
Der 1979 geborene Verteidiger Goc, der ältere Bruder des späteren NHL-Stürmers Marcel Goc, brachte es in der Spielzeit 2000/01 auf elf und in 2001/02 auf weitere zwei Spiele für die Organisation. Es folgten neun Spiele für die Tampa Bay Lightning gegen Ende der Saison 2001/02. Einen Treffer oder einen Assist weist die Ligastatistik für Goc nicht aus. Der Sechstrundendraftpick der Devils aus dem Jahr 1997 vermochte in Laufe seiner Karriere in erster Linie in Deutschland zu überzeugen, wo er unter anderem für Mannheim, Hannover und Schwenningen seine Schlittschuhe schnürte.
Hiemer, 1962 in Füssen geboren, war der erste Aktive aus Deutschland, dem der Durchbruch in der NHL gelang. Er kam in den drei Jahren von 1984 bis 1987 in Nordamerika auf 143 Spiele für die Devils, mit 19 Toren und 54 Assists. Im AHL Farmteam aus Maine durfte er seinerzeit 41 Spiele absolvieren. Dort gelangen ihm neun Tore und fünf Vorlagen. Ein Playoff-Spiel war dem beinharten Verteidiger aufgrund der stets verpassten Qualifikation nicht vergönnt. Der Drittrundendraftpick der Rockies aus dem Jahre 1981 (Nummer 48) ist bis heute der einzige deutsche Verteidiger, dem in der NHL ein Hattrick gelang (am 31. Oktober 1984 gegen die Pittsburgh Penguins). Die Rolle als echter NHL-Pionier seines Heimatlandes, die kann ihm durch diese Statistiken niemand nehmen. Zur bis heute unvergessenen Eishockeylegende Deutschlands wurde er jedoch erst im weiteren Karriereverlauf in Düsseldorf.