Pius Suter blieb diesmal ohne Scorerpunkt. Damit endete zugleich seine Torserie von drei Spielen. Vier Treffer waren dem Zürcher in diesem Zeitraum geglückt.
Eine starke Vorstellung bot Verteidiger Moritz Seider. Er spulte mit 20:37 Minuten Einsatzzeit, davon 5:03 im Powerplay und 2:12 im Penalty-Killing, ein gewohnt umfangreiches Programm ab. Immer wieder stellte sich der Zeller in die Schusslinie der Rangers. Am Ende standen für ihn sechs Blocks zu Buche.
Großen Anteil am doppelten Punktgewinn gegen die Vertretung aus Manhattan besaß auch Torhüter Ville Husso. Er zeigte einige Glanzparaden und wehrte insgesamt 30 Schüsse ab. "Wir haben alles gegeben, um zu gewinnen. Das ist nicht einfach nach einem langen Roadtrip", betonte der Schlussmann. "Wir haben in Washington einen tollen Job gemacht, nachdem wir zuvor an der Westküste gefordert gewesen sind. Nach unserer Rückkehr hatten wir einen Tag frei und haben außerdem vor der Partie gegen die Rangers aufs Abschlusstraining verzichtet. Dennoch waren wir bereit, wie man sehen konnte."
Husso ist die unumstrittene Nummer eins im Tor der Red Wings. Nach 42 Einsätzen in der laufenden Saison sind für ihn 23 Siege, ein Gegentorschnitt von 2,85, eine Fangquote von 90,7 Prozent und drei Shutouts in den Statistiken verzeichnet. Seine Matchbilanz von 5-1-0 und die Save-Quote von 93,4 bei seinen jüngsten sechs Starts lesen sich sogar noch eindrucksvoller.